Interim report
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BTV VIER LÄNDER BANK AG AKTIONÄRSREPORT : HALBJAHRESFINANZBERICHT ZUM 30.06.2026 Zwischen bericht
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Inhalt 2 Termine 2026 für BTV Aktionäre 3 BTV Konzern im Überblick Lagebericht und Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung des BTV Konzerns 2026 4 Wirtschaftliches Umfeld 7 BTV Aktien 8 Bilanz- und Erfolgsentwicklung Verkürzter Konzern- zwischenabschluss 10 Bilanz 11 Gesamtergebnisrechnung 12 Eigenkapital-Veränderungsrechnung 14 Kapitalflussrechnung 15 Anhang BTV Konzern 18 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 37 Wesentliche Geschäftsfälle der bzw. nach der Berichtsperiode 39 Angaben zur Bilanz – Aktiva 48 Angaben zur Bilanz – Passiva 51 Angaben zur Gesamtergebnisrechnung 55 Sonstige und ergänzende Angaben 64 Segmentbericht 64 SEGMENTBERICHT 68 Erklärung der gesetzlichen Vertreter 69 Impressum Termine für BTV Aktionäre Ordentliche Hauptversammlung 13.05.2026, 10.00 Uhr, Stadtforum 1, Innsbruck Die Dividende wird am Tag nach der Hauptversammlung auf der BTV Homepage sowie auf der Elektronischen Verlautbarungs- und Informationsplattform des Bundes (EVI) veröffentlicht. Ex-Dividendentag 27.05.2026 Dividendenzahltag 29.05.2026 Zwischenbericht zum 31.03.2026 Veröffentlichung am 29.05.2026 (www.btv.at) Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 Veröffentlichung am 28.08.2026 (www.btv.at) Zwischenbericht zum 30.09.2026 Veröffentlichung am 27.11.2026 (www.btv.at)
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BTV Konzern im Überblick Erfolgszahlen in Mio. € 30.06.2026 30.06.2025 Veränderung in % Zinsüberschuss 120,3 123,8 −2,9 % Risikovorsorgen im Kreditgeschäft −13,4 −15,1 −11,4 % Provisionsüberschuss 34,3 32,7 +4,9 % Erfolg aus at-equity-bewerteten Unternehmen 41,8 38,1 +9,7 % Verwaltungsaufwand −153,1 −138,2 +10,8 % Sonstiger betrieblicher Erfolg 110,9 97,7 +13,5 % Periodenüberschuss vor Steuern 146,7 139,4 +5,2 % Konzernperiodenüberschuss 118,6 111,8 +6,0 % Bilanzzahlen in Mio. € 30.06.2026 31.12.2025 Veränderung in % Bilanzsumme 16.270 15.913 +2,2 % Forderungen an Kunden 9.227 9.041 +2,1 % Primärmittel 12.191 11.854 +2,8 % davon eigene Emissionen 1.818 1.796 +1,2 % Eigenkapital 2.764 2.640 +4,7 % Betreute Kundengelder 23.725 21.969 +8,0 % Regulatorische Eigenmittel (CRR) in Mio. € 30.06.2026 31.12.2025 Veränderung in % Gesamtrisikobetrag 9.780 9.469 +3,3 % Eigenmittel 1.967 1.861 +5,7 % davon hartes Kernkapital (CET1) 1.673 1.589 +5,3 % davon gesamtes Kernkapital (CET1 und AT1) 1.673 1.589 +5,3 % Harte Kernkapitalquote 17,1 % 16,8 % +0,3 %-Pkt. Kernkapitalquote 17,1 % 16,8 % +0,3 %-Pkt. Eigenmittelquote 20,1 % 19,7 % +0,5 %-Pkt. Unternehmenskennzahlen in %-Punkten 30.06.2026 30.06.2025 Veränderung in %-Punkten Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite)* 10,9 % 11,1 % −0,1 %-Pkt. Return on Equity nach Steuern* 8,8 % 8,9 % −0,0 %-Pkt. Cost-Income-Ratio (Aufwand/Ertrag-Koeffizient) 49,3 % 47,2 % +2,2 %-Pkt. Risk-Earnings-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 11,1 % 12,2 % −1,1 %-Pkt. Ressourcen Anzahl 30.06.2026 30.06.2025 Veränderung Anzahl Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 1.702 1.752 −50 Anzahl der Geschäftsstellen 34 35 −1 Kennzahlen zu BTV Aktien 30.06.2026 30.06.2025 Anzahl Stamm-Stückaktien 37.125.000 37.125.000 Höchstkurs Stammaktie in € 92,00 63,50 Tiefstkurs Stammaktie in € 71,50 59,50 Schlusskurs Stammaktie in € 90,00 63,00 Marktkapitalisierung in Mio. € 3.341 2.339 IFRS-Ergebnis je Aktie in €* 5,84 5,57 Kurs-Gewinn-Verhältnis Stammaktie 15,4 11,3 * annualisiert BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 3
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Lagebericht und Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung des BTV Konzerns 2026 Rahmenbedingungen: Konjunktur Robustes Wirtschaftswachstum trotz geopolitischer Belastungen Das 2. Quartal 2026 war von einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld geprägt. Die Weltwirtschaft zeigte sich trotz erhöhter Unsicherheit jedoch weiterhin widerstandsfähig. Robuste Wirtschaftsdaten, solide Unternehmensgewinne und hohe Investitionen in Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz stützten die Konjunktur und die Finanzmärkte. Belastend wirkte aber vor allem der Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Die Blockade der Straße von Hormus führte zeitweise zu deutlichen Störungen in der Energie- und Rohstoffversorgung und ließ die Energiepreise stark ansteigen. Dadurch nahmen die Inflationsrisiken wieder zu, während höhere Produktionskosten und geringere verfügbare Einkommen den Wachstumsausblick eintrübten. Gegen Ende Juni sorgte die Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran zwar für eine vorsichtige Entspan - nung, zentrale Fragen zur weiteren Entwicklung im Nahen Osten und zur Stabilität der Energieversorgung bleiben jedoch offen. Der Anstieg der globalen Inflations- und Wachstumsrisiken machte sich gegen Ende Juni vor allem in den Stimmungsindikatoren bemerkbar. Unternehmen und Verbraucher*innen zeigten sich zunehmend verunsichert, wie sich die geopolitischen Konflikte weiterentwickeln, in welchem Ausmaß die US-Zollerhöhungen Lieferketten belasten und wie stark der erneute Inflationsdruck die Produktionskosten sowie die Preise für Endverbraucher*innen erhöhen wird. Die österreichische Wirtschaft blieb im 2. Quartal 2026 nur verhalten auf Erholungskurs. Nach dem positiven Jahresauftakt verlor die Konjunktur zuletzt an Dynamik, auch wenn das BIP im Jahresvergleich noch leicht zulegen konnte. Höhere Energie - preise und die damit verbundene Unsicherheit belasteten den privaten Konsum und die Unternehmensstimmung, während aus der Industrie weiterhin keine stärkeren Impulse kamen. Die Inflation ging im Juni zwar auf 3,2 % zurück, blieb damit aber erhöht und hielt das Umfeld für Unternehmen und Haushalte anspruchsvoll. Die deutsche Wirtschaft zeigte sich im 2. Quartal 2026 etwas robuster als die österreichische. Das BIP konnte erneut leicht zulegen, gestützt durch ein höheres Exportgeschäft, während Konsum und Investitionen verhalten blieben. Gleichzeitig blieb das Umfeld für die Industrie aufgrund hoher Kosten, struktureller Herausforderungen und globaler Unsicherheiten weiterhin anspruchsvoll. Unterstützung versprechen Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung und Zukunftsthemen. Auch die Schweizer Wirtschaft blieb im 2. Quartal 2026 auf einem verhaltenen Wachstumspfad. Die schwächere globale Konjunktur dürfte die Dynamik gedämpft haben, während die Binnennachfrage stabilisierend wirkte. Belastend blieben vor allem das anspruchsvolle Exportumfeld, höhere Energiepreise und die geopolitische Unsicherheit. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 4
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Rahmenbedingungen: Zinsentwicklung Notenbanken unter Handlungsdruck Im 2. Quartal 2026 rückte die Geldpolitik wieder stärker in den Fokus. Die EZB hob den Einlagezins im Juni um 25 Basispunkte auf 2,25 % an. Ausschlaggebend waren vor allem die gestiegenen Energiepreise infolge des Nahostkonflikts, die den Preisdruck im Euroraum wieder erhöhten. Die Inflation lag im Juni bei 2,8 % und damit weiterhin über dem Zielwert der Notenbank. Auch wenn sie gegenüber Mai etwas zurückging, bleibt das Umfeld für die EZB herausfordernd. Höhere Energiekosten können sich mit Verzögerung auch auf andere Waren und Dienstleistungen auswirken. Gleichzeitig belasten sie die Kaufkraft der privaten Haushalte und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Die US-Notenbank Fed beließ das Zielband für den Leitzins im Juni unverändert bei 3,50 % bis 3,75 %. Die US-Wirtschaft zeigte sich weiterhin solide und der Arbeitsmarkt blieb stabil. Die Inflation lag im Juni bei 3,5 %, die Kerninflation bei 2,6 % und damit ebenfalls über dem Zielwert der Fed. Zwar sorgten niedrigere Energiepreise im Juni für etwas Entlastung, der Preisdruck bleibt aber ein wichtiges Thema. Beide Notenbanken agierten daher vorsichtig und richteten ihre Schritte eng an den Konjunktur- und Inflationsdaten aus. Die Rentenmärkte standen im zurückliegenden Quartal im Spannungsfeld geopolitischer Risiken, eines volatilen Ölpreises und der geldpolitischen Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen. Zwischenzeitlich sorgten hohe Ölpreise infolge von Angebotsrisi - ken für inflationsseitigen Druck und steigende Renditen. Dieser Trend wurde durch das Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und dem Iran jedoch wieder abgeschwächt. Eine ähnliche Entwicklung zeigten die Risikoaufschläge bei Unternehmens - anleihen. Die robuste globale Konjunktur, die der Energiekrise insgesamt standgehalten hat, führte dazu, dass die temporären Anstiege der Risikoprämien im 2. Quartal wieder zurückgingen und in etwa auf dem Niveau vom Jahresanfang liegen. Die kurzfristigen Zinsen standen vor allem im Zeichen der Notenbankpolitik: Die erste Zinsanhebung der EZB markierte dabei einen Wendepunkt und unterstreicht die anhaltende Wachsamkeit gegenüber Inflationsrisiken, war jedoch vom Markt bereits weitgehend antizipiert. In den riskanteren Anleihesegmenten zeigen sich die Risikoaufschläge trotz des unsicheren Umfelds weiterhin vergleichsweise tief. Zwar kam es im 2. Quartal phasenweise zu stärkeren Schwankungen, die Spreads bei Unternehmens- und Hochzinsanleihen blieben jedoch auf niedrigen Niveaus. Stützend wirkten solide Fundamentaldaten und eine robuste Nachfrage, während geopolitische Risiken und Unsicherheit über den weiteren Zins- und Inflationspfad die Schwankungsanfälligkeit erhöhten. Die langlaufenden Euro-Zinssätze (10-Jahres-Euro-Swap) sind etwas gefallen und lagen zum Ende des 2. Quartals 2026 bei rund 2,91 % (Vorquartal: 3,03 %). Die Geldmarktzinsen zogen im 2. Quartal hingegen von 2,08 % auf 2,32 % an (3-Monats-Euribor). BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 5
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Rahmenbedingungen: Devisenkurse Iran-Krieg stützt US-Dollar auch im 2. Quartal Der EUR/USD-Wechselkurs zeigte sich im 2. Quartal 2026 zunächst vergleichsweise stabil und notierte im April und Mai überwiegend im Bereich von rund 1,16 bis 1,17. Im Juni geriet der Euro jedoch spürbar unter Druck und fiel zeitweise bis auf rund 1,13, bevor er sich zum Quartalsende wieder leicht in Richtung 1,14 stabilisierte. Die Entwicklung des Währungspaares war dabei weniger Ausdruck einer nachhaltigen Euro-Schwäche, sondern vor allem auf eine vorübergehende Stärke des US-Dollars zurückzuführen. Mit dem Ausbruch des Iran-Krieges nahm die Nachfrage nach dem US-Dollar als Weltwährung und sicherem Hafen wieder zu. Zusätzlich stützten höhere Ölpreise die US-Währung, da die USA als Netto-Energieexporteur weniger unter den steigenden Energiekosten leiden als der Euroraum. Auch die Erwartung längerfristig höherer US-Zinsen wirkte unterstützend. Zum Quartals ende blieb der EUR/USD-Wechselkurs damit weiterhin stark von geopolitischen Entwicklungen, Energiepreisen und Zinserwartungen geprägt. Schweizer Franken bleibt als sicherer Hafen gefragt Nach der Franken-Stärke im 1. Quartal erholte sich der Euro im 2. Quartal 2026 etwas und der Wechselkurs stieg von rund 0,91 Anfang April auf etwa 0,92 zum Quartalsende. Damit blieb der Schweizer Franken zwar weiterhin auf einem starken Niveau, gab gegenüber dem Euro aber leicht nach. Belastend für den Euro wirkten weiterhin die geopolitische Unsicherheit und das fragile Umfeld im Nahen Osten, wodurch der Franken in seiner Rolle als sicherer Hafen gefragt blieb. Gleichzeitig begrenzte die Schweizer Notenbank eine weitere Aufwertung des Frankens, indem sie ihre Bereitschaft bekräftigte, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren. Die SNB beließ den Leitzins im Juni bei 0 %, verwies aber auf die anhaltend hohe Unsicherheit und die Belastungen durch höhere Rohstoff- und Energiepreise. Ein zu starker Franken liegt nicht im Interesse der SNB, da diese Entwicklung das Exportgeschäft beeinträchtigt. Devisenkurse zum 30.06.2026: EUR/USD: 1,1394 EUR/CHF: 0,9224 EUR/JPY: 185,08 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 6
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Rahmenbedingungen: Aktienmärkte Konstruktives Umfeld trotz Krisen Die globalen Aktienmärkte konnten sich im 2. Quartal 2026 trotz eines weiterhin anspruchsvollen Umfelds deutlich erholen. Zwar sorgten geopolitische Spannungen, schwankende Energiepreise und erhöhte Inflationsrisiken zwischenzeitlich für Unsicher - heit, insgesamt überwogen jedoch die unterstützenden Faktoren. Robuste Konjunkturdaten, solide Unternehmenszahlen und hohe Investitionen in Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz stützten die Märkte. Besonders gefragt blieben jene Bereiche, die direkt vom KI-Investitionszyklus profitieren, darunter Halbleiter, Hardware und Rechenzentren. Gleichzeitig standen einzelne Softwareanbieter zeitweise unter Druck, da neue KI-Anwendungen bestehende Geschäftsmodelle infrage stellten. Auch innerhalb der Märkte kam es zu spürbaren Verschiebungen. Kapitalintensive Sektoren, Industriewerte sowie ausgewählte Infrastruktur- und Rohstoffthemen entwickelten sich robust, während klassische Wachstumssegmente phasenweise an Dynamik verloren. Die positive Marktentwicklung konzentrierte sich weiterhin stark auf wenige Unternehmen und Sektoren, insbesonde - re im Umfeld von künstlicher Intelligenz. Gegen Quartalsende sorgten die Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran sowie die Beruhigung an den Energiemärkten für Entlastung. Dadurch konnten die Aktienmärkte zwischenzeitliche Rücksetzer rasch wieder aufholen und das Quartal überwiegend deutlich im Plus beenden. Betrachtet man das gesamte 2. Quartal, konnten sich die globalen Aktienmärkte nach dem schwachen Jahresauftakt deutlich erholen. Trotz geopolitischer Unsicherheiten, höherer Energiepreise und schwankender Zinserwartungen rückten robuste Unternehmensgewinne und die anhaltende Dynamik im Technologiesektor wieder stärker in den Vordergrund. Entsprechend beendeten die meisten großen Aktienindizes das Quartal klar im Plus. Der europäische STOXX 600 legte um rund +10,0 % zu, der Schweizer SMI um rund +11,1 %. In den USA gewann der S&P 500 +14,9 %, während der technologielastige Nasdaq Composi - te mit einem Plus von +21,4 % besonders stark zulegte. Auch die Schwellenländer (MSCI EM) entwickelten sich mit +24,1 % äußerst positiv, und der japanische Nikkei 225 verzeichnete mit rund +37,0 % ein außergewöhnlich starkes Quartal. Die Stammaktien der BTV stiegen im Laufe des 2. Quartals von 70,50 € auf 90,00 €. Entwicklung BTV Aktie in € 95,00 93,00 91,00 89,00 87,00 85,00 83,00 81,00 79,00 77,00 75,00 73,00 71,00 69,00 67,00 65,00 63,00 61,00 59,00 57,00 55,00 53,00 51,00 49,00 47,00 45,00 43,00 41,00 39,00 37,00 35,00 33,00 31,00 29,00 27,00 30.06.2021 30.06.2022 30.06.2023 30.06.2024 30.06.2025 30.06.2026 BTV Stammaktie 27 ,0029 ,00 31 ,00 33 ,00 35 ,00 37 ,00 39 ,00 41 ,00 43 ,00 45 ,0047 ,00 49 ,00 51 ,00 53 ,0055 ,00 57 ,00 59 ,00 61 ,00 63 ,0065 ,00 67 ,00 69 ,00 71 ,00 73 ,00 75 ,00 77 ,00 79 ,0081 ,00 83 ,00 85 ,00 87 ,00 89 ,00 91 ,00 93 ,0095 ,00 3 0.0 6. 20 21 3 0.0 6. 20 22 3 0.0 6. 20 23 3 0.0 6. 20 24 3 0.0 6. 20 25 3 0.0 6. 20 26 BTV Stammaktie BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 7
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Per 30.06.2026 stieg der Periodenüberschuss vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr gemäß den Erwartungen um +7,3 Mio. € auf 146,7 Mio. €. Der Periodenüberschuss nach Steuern erhöhte sich um +6,7 Mio. € auf 118,6 Mio. €. Bilanzentwicklung Die Passivseite der Bilanz zeigt das hohe Vertrauen der Kunden in die BTV, die seit ihrer Gründung im Jahr 1904 gerade in Krisen - zeiten als stabiler Anker bekannt ist und geschätzt wird. Mit 12,2 Mrd. € Primärmittel wurde das strategische Ziel der BTV, die Kundenkredite durch Primärmittel zu refinanzieren, auch im Berichtsquartal mehr als erreicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken von 1,0 Mrd. € auf 0,9 Mrd. €. Die betreuten Kundengelder, die Summe aus Depotvolumen und Primärmit - teln, erreichten einen Wert von 23,7 Mrd. € (+1,7 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr). Der Liquiditätspuffer der BTV ist weiterhin erfreulich hoch. Die Forderungen an Kunden erhöhten sich gegenüber dem Jahresultimo 2025 um +186 Mio. € auf 9,2 Mrd. €. Die Barreserven sanken von 3.749 Mio. € auf 3.111 Mio. €. Die Forderungen an Kreditinstitute stiegen um +600 Mio. € auf 688 Mio. €. Die Loan-Deposit-Ratio, das Verhältnis aus Kundenforderungen nach Risikovorsorgen zu Primärmitteln, betrug zum Halbjahr 75,7 % (Jahresultimo 2025: 76,3 %). Der Bestand an Risikovorsorgen im Kreditgeschäft lag per 30.06.2026 bei 185 Mio. €. Das sonstige Finanzvermögen inkl. der Anteile an at-equity-bewerteten Unternehmen sowie der Handelsaktiva erhöhte sich um +214 Mio. € auf 2,7 Mrd. €. Besonders erfreulich für die BTV war das Wachstum des bilanziellen Eigenkapitals, da die Kapitalstärke für das Geschäftsmodell der Bank enorme Bedeutung hat. Die BTV verfügt mit 2,8 Mrd. € über ein starkes Kapitalpolster. Das Eigenkapital stieg im Vergleich zum Jahresultimo 2025 um weitere +123 Mio. € an. Die anrechenbaren Eigenmittel der Kreditinstitutsgruppe gemäß CRR (Basel IV) betrugen per 30.06.2026 insgesamt 2,0 Mrd. €. Das harte Kernkapital (CET1) der Kreditinstitutsgruppe gemäß CRR betrug ebenso wie das gesamte Kernkapital 1,7 Mrd. €. Damit lagen die harte Kernkapitalquote bzw. die Kernkapitalquote bei 17,1 % (30.06.2025: 15,9 %) und die Gesamtkapitalquote bei 20,1 % (30.06.2025: 18,6 %). Erfolgsentwicklung Zinsergebnis nach Risikovorsorgen Gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal reduzierte sich das Zinsergebnis nach Risikovorsorgen um −1,8 Mio. € auf 107,0 Mio. €. Der Zinsüberschuss sank dabei um −3,5 Mio. € auf 120,3 Mio. € und liegt damit über dem Planwert. Im ersten Halbjahr 2026 wurden Risikovorsorgen in Höhe von 13,4 Mio. € gebildet, was einem Rückgang von 1,7 Mio. € entspricht. Provisionsergebnis Trotz des schwierigen Marktumfelds entwickelte sich der Provisionsüberschuss weiterhin robust. Maßgeblich verantwortlich hierfür war das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft, welches um +1,2 Mio. € auf 17,8 Mio. € gesteigert werden konnte. Die Provisionen aus dem Kreditgeschäft erhöhten sich um +0,2 Mio. € auf 4,5 Mio. €. Das Provisionsergebnis aus dem Zahlungsver - kehr entwickelte sich mit 8,1 Mio. € seitwärts (30.06.2025: 8,0 Mio. €). Der Überschuss aus dem Devisen-, Sorten- und Edelme - tallgeschäft erhöhte sich um +0,4 Mio. € auf 2,6 Mio. €. Das sonstige Dienstleistungsgeschäft verringerte sich um −0,3 Mio. € auf 1,2 Mio. €. In Summe erhöhte sich der Provisionsüberschuss in den ersten sechs Monaten 2026 im Vergleich zum 30.06.2025 um +1,6 Mio. € auf 34,3 Mio. €. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 8
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Erfolg aus at-equity-bewerteten Unternehmen Diese Position beinhaltet das Ergebnis aus den at-equity-bewerteten Unternehmen des Konsolidierungskreises. Der Gesamt - beitrag dieser Unternehmen von 41,8 Mio. € bedeutet einen Anstieg um +3,7 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Handelsergebnis und Erfolg aus Finanzgeschäften Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete das Handelsergebnis einen Anstieg um +2,3 Mio. € auf 3,0 Mio. €. Der Erfolg aus Finanz - geschäften erhöhte sich im selben Zeitraum um +3,2 Mio. € auf 2,9 Mio. €. Verwaltungsaufwand Der Verwaltungsaufwand lag mit 153,1 Mio. € um +14,9 Mio. € über dem Vorjahr. Dieser Anstieg verteilt sich dabei folgender - maßen auf die drei wesentlichen Aufwandskategorien: Der Personalaufwand lag um +12,7 Mio. € über dem Vorjahresniveau und erhöhte sich auf 87,6 Mio. €. Der Sachaufwand erhöhte sich um +1,3 Mio. € auf 43,2 Mio. € und die Abschreibungen erhöhten sich um +0,9 Mio. € auf 22,3 Mio. €. Sonstiger betrieblicher Erfolg Maßgeblich bestimmt wird diese Position von den Umsätzen der vollkonsolidierten Seilbahnen. Der sonstige betriebliche Erfolg erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um +13,2 Mio. € auf 110,9 Mio. €. Periodenüberschuss vor Steuern Der Periodenüberschuss vor Steuern stieg per 30.06.2026 gegenüber dem Vergleichsquartal um +7,3 Mio. € auf 146,7 Mio. €. Steuerliche Situation Die unter der Position „Steuern vom Einkommen und Ertrag“ ausgewiesenen Beträge betreffen neben der laufenden Belastung durch die Körperschaftsteuer vor allem die gemäß IFRS vorzunehmenden aktiven und passiven Abgrenzungen latenter Steuern aus dem Konsolidierungskreis. Zum 30.06.2026 erhöhte sich der Steueraufwand gegenüber dem Vorjahr um +0,6 Mio. € auf 28,2 Mio. €. Konzernperiodenüberschuss inkl. Kennzahlen Im bisherigen Jahresverlauf erhöhte sich der Periodenüberschuss nach Steuern um +6,7 Mio. € auf 118,6 Mio. € und liegt damit über Budget. Die Cost-Income-Ratio erhöhte sich gegenüber dem 30.06.2025 von 47,2 % auf 49,3 %. Der Return on Equity vor Steuern sank von 11,1 % im Vorjahr auf 10,9 %. Die Risk-Earnings-Ratio betrug 11,1 % (30.06.2025: 12,2 %). Ausblick Mit dem Ergebnis des ersten Halbjahres 2026 setzt die BTV den erfreulichen Verlauf ihres bisherigen Wirtschaftsjahres im Hinblick auf die Budgeterreichung fort. Die weiteren (geo-)politischen und volkswirtschaftlichen Entwicklungen – insbesondere angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche und in Bezug auf die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges und des aktuellen Nahostkonflikts sowie auf die unklare Zollpolitik der USA – bergen speziell im Hinblick auf das Kreditrisiko deutliche Schätzunsicherheiten. Die BTV erwartet jedoch weiterhin ein Konzernergebnis (Konzernjahresüberschuss vor Steuern) zum 31.12.2026 in einer Bandbreite von 165 bis 185 Mio. €. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 9
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Verkürzter Konzernzwischenabschluss Bilanz zum 30. Juni 2026 Aktiva in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Veränderung absolut Veränderung in % Barreserve 1 [Verweise auf Notes] 3.110.690 3.748.568 −637.878 −17,0 % Forderungen an Kreditinstitute 2 688.247 88.056 +600.191 >+100 % Forderungen an Kunden 3 9.226.929 9.040.566 +186.363 +2,1 % Sonstiges Finanzvermögen 4 1.596.541 1.413.669 +182.872 +12,9 % Anteile an at-equity-bewerteten Unternehmen 5 1.077.272 1.052.374 +24.898 +2,4 % Handelsaktiva 7 62.855 56.415 +6.440 +11,4 % Immaterielles Anlagevermögen 8 7.853 7.582 +271 +3,6 % Sachanlagen 8a 377.111 378.694 −1.583 −0,4 % Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 8b 67.790 55.756 +12.034 +21,6 % Laufende Steueransprüche 9 1.663 1.316 +347 +26,4 % Latente Steueransprüche 9 1.196 1.541 −345 −22,4 % Sonstige Aktiva 10 51.488 68.081 −16.593 −24,4 % Summe der Aktiva 16.269.636 15.912.619 +357.017 +2,2 % Passiva in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Veränderung absolut Veränderung in % Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11 948.964 1.044.170 −95.206 −9,1 % Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 12 10.372.914 10.057.861 +315.053 +3,1 % Sonstige Finanzverbindlichkeiten 13 1.884.253 1.865.881 +18.372 +1,0 % Handelspassiva 14 4.144 5.895 −1.751 −29,7 % Rückstellungen 15 166.654 166.315 +339 +0,2 % Laufende Steuerschulden 16 19.310 4.599 +14.711 >+100 % Latente Steuerschulden 16 27.104 21.948 +5.156 +23,5 % Sonstige Passiva 17 82.792 105.644 −22.852 −21,6 % Eigenkapital 18 2.763.501 2.640.306 +123.195 +4,7 % Nicht beherrschende Anteile 18 70.898 59.798 +11.100 +18,6 % Eigentümer des Mutterunternehmens 18 2.692.603 2.580.508 +112.095 +4,3 % Summe der Passiva 16.269.636 15.912.619 +357.017 +2,2 % BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 10
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Gesamtergebnisrechnung zum 30. Juni 2026 Gewinn- und Verlustrechnung in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Veränderung absolut Veränderung in % Zinsen und ähnliche Erträge aus Anwendung Effektivzinsmethode 214.261 220.560 −6.299 −2,9 % Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.659 22.458 −2.799 −12,5 % Zinsen und ähnliche Aufwendungen −113.612 −119.174 +5.562 −4,7 % Zinsüberschuss 19 120.307 123.844 −3.537 −2,9 % Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 20 −13.353 −15.072 +1.719 −11,4 % Provisionserträge 40.274 39.438 +836 +2,1 % Provisionsaufwendungen −5.952 −6.728 +776 −11,5 % Provisionsüberschuss 21 34.323 32.709 +1.614 +4,9 % Erfolg aus at-equity-bewerteten Unternehmen 22 41.806 38.120 +3.686 +9,7 % Handelsergebnis 23 2.996 688 +2.308 >+100 % Erfolg aus Finanzgeschäften 24 2.871 −297 +3.168 >−100 % Verwaltungsaufwand 25 −153.124 −138.245 −14.879 +10,8 % Sonstige betriebliche Erträge 140.343 138.886 +1.457 +1,0 % Sonstige betriebliche Aufwendungen −29.462 −41.232 +11.770 −28,5 % Sonstiger betrieblicher Erfolg 26 110.882 97.653 +13.229 +13,5 % Periodenüberschuss vor Steuern 146.708 139.401 +7.307 +5,2 % Steuern vom Einkommen und Ertrag 27 −28.155 −27.565 −590 +2,1 % Konzernperiodenüberschuss 118.554 111.837 +6.717 +6,0 % Nicht beherrschende Anteile 11.192 9.371 +1.821 +19,4 % Eigentümer des Mutterunternehmens 107.361 102.465 +4.896 +4,8 % Sonstiges Ergebnis und Gesamtergebnis in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Konzernperiodenüberschuss 118.554 111.837 Sonstiges Ergebnis Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungsplänen 349 1.430 Erfolgsneutrale Änderungen von at-equity-bewerteten Unternehmen 3.560 −295 Erfolgsneutrale Änderungen von Eigenkapitalinstrumenten 24.957 8.158 davon in die Gewinnrücklagen umgegliederte Verluste aus der Veräußerung von Eigenkapitalinstrumenten 0 0 Fair-Value-Änderung des eigenen Bonitätsrisikos von finanziellen Verbindlichkeiten 538 374 davon in die Gewinnrücklagen umgegliederte Fair-Value-Änderung des eigenen Bonitätsrisikos von finanziellen Verbindlichkeiten 54 267 Gewinne/Verluste in Bezug auf latente Steuern, die direkt im Gesamtergebnis verrechnet wurden −5.944 −2.291 Summe der Posten, die anschließend nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden können 23.460 7.376 Erfolgsneutrale Änderungen von at-equity-bewerteten Unternehmen 500 −78 Erfolgsneutrale Änderungen von Schuldtiteln 218 1.954 Unrealisierte Gewinne/Verluste aus Anpassungen der Währungsumrechnung 357 −177 Erfolgsneutrale Änderungen von Absicherungen künftiger Zahlungsströme 0 0 Gewinne/Verluste in Bezug auf latente Steuern, die direkt im Gesamtergebnis verrechnet wurden −69 −460 Summe der Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden können 1.006 1.238 Summe des sonstigen Ergebnisses 24.466 8.614 Gesamtperiodenergebnis 143.020 120.451 Nicht beherrschende Anteile 11.190 9.371 Eigentümer des Mutterunternehmens 131.830 111.080 Kennzahlen 30.06.2026 30.06.2025 Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie in € 28 2,89 2,76 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 11
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Eigenkapital-Veränderungsrechnung Eigenkapital- veränderungsrechnung 18 in Tsd. € Gezeichn. Kapital Kapital- rücklagen Gewinn- rücklagen OCI recycelbar At-equity- bewertete Unter- nehmen OCI recycelbar Erfolgs- neutrale Änderun- gen von Schuldtiteln OCI recycelbar Währungs- umrech- nung OCI recycelbar Erfolgsneu- trale Änderun- gen von Ab- sicherungen künftiger Zah- lungsströme OCI recycelbar Latente Steuern auf OCI recycelbar OCI nicht recycelbar Neubewer- tungen aus leistungs- orientier- ten Ver- sorgungs- plänen OCI nicht recycelbar At-equity- bewertete Unterneh- men OCI nicht recycelbar Eigenkapital- instrumente OCI nicht recycelbar Fair-Value- Änderung des eigenen Bonitätsrisikos OCI nicht recycelbar Latente Steuern auf OCI nicht recycelbar Eigenkapital ohne Fremd- anteile Anteile im Fremdbesitz Eigen kapital Eigenkapital 01.01.2025 74.250 338.798 1.977.058 15.631 −4.904 4.244 0 800 −31.270 −1.259 70.675 −3.813 −8.180 2.432.032 55.753 2.487.785 Kapitalerhöhungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Gesamtperiodenergebnis Konzernperiodenüberschuss 0 0 102.465 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 102.465 9.371 111.837 Sonstiges Ergebnis ohne at-equity- bewertete Unternehmen 0 0 −267 0 1.954 −177 0 −460 1.430 0 8.158 108 −2.291 8.454 −0 8.454 Sonstiges Ergebnis aus at-equity- bewerteten Unternehmen 0 0 −2.061 −78 0 0 0 0 0 −295 0 0 0 −2.433 0 −2.433 Ausschüttung 0 0 −22.275 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 −22.275 0 −22.275 Eigene Aktien 0 −24 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 −24 0 −24 Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen 0 0 926 0 0 0 0 0 0 0 0 267 0 1.193 0 1.193 Eigenkapital 30.06.2025 74.250 338.774 2.055.848 15.553 −2.950 4.067 0 340 −29.840 −1.554 78.833 −3.439 −10.471 2.519.412 65.124 2.584.536 Eigenkapital- veränderungsrechnung 18 in Tsd. € Gezeichn. Kapital Kapital- rücklagen Gewinn- rücklagen OCI recycelbar At-equity- bewertete Unter- nehmen OCI recycelbar Erfolgs- neutrale Änderun- gen von Schuldtiteln OCI recycelbar Währungs- umrech- nung OCI recycelbar Erfolgsneu- trale Änderun- gen von Ab- sicherungen künftiger Zah- lungsströme OCI recycelbar Latente Steuern auf OCI recycelbar OCI nicht recycelbar Neubewer- tungen aus leistungs- orientier- ten Ver- sorgungs- plänen OCI nicht recycelbar At-equity- bewertete Unterneh- men OCI nicht recycelbar Eigenkapital- instrumente OCI nicht recycelbar Fair-Value- Änderung des eigenen Bonitätsrisikos OCI nicht recycelbar Latente Steuern auf OCI nicht recycelbar Eigenkapital ohne Fremd- anteile Anteile im Fremdbesitz Eigen kapital Eigenkapital 01.01.2026 74.250 338.040 2.104.742 14.951 −4.187 4.732 0 619 −28.564 −1.520 93.662 −2.820 −13.396 2.580.508 59.798 2.640.306 Kapitalerhöhungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Gesamtperiodenergebnis Konzernperiodenüberschuss 0 0 107.361 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 107.361 11.192 118.554 Sonstiges Ergebnis ohne at-equity- bewertete Unternehmen 0 0 −54 0 221 357 0 −69 349 0 24.957 485 −5.944 20.302 −2 20.300 Sonstiges Ergebnis aus at-equity- bewerteten Unternehmen 0 0 −1.197 500 0 0 0 0 0 3.560 0 0 0 2.863 0 2.863 Ausschüttung 0 0 −18.563 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 −18.563 −90 −18.653 Eigene Aktien 0 30 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 30 0 30 Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen 0 0 48 0 0 0 0 0 0 0 0 54 0 101 0 101 Eigenkapital 30.06.2026 74.250 338.070 2.192.338 15.451 −3.967 5.089 0 550 −28.215 2.040 118.619 −2.281 −19.341 2.692.603 70.898 2.763.501 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 12
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Eigenkapital- veränderungsrechnung 18 in Tsd. € Gezeichn. Kapital Kapital- rücklagen Gewinn- rücklagen OCI recycelbar At-equity- bewertete Unter- nehmen OCI recycelbar Erfolgs- neutrale Änderun- gen von Schuldtiteln OCI recycelbar Währungs- umrech- nung OCI recycelbar Erfolgsneu- trale Änderun- gen von Ab- sicherungen künftiger Zah- lungsströme OCI recycelbar Latente Steuern auf OCI recycelbar OCI nicht recycelbar Neubewer- tungen aus leistungs- orientier- ten Ver- sorgungs- plänen OCI nicht recycelbar At-equity- bewertete Unterneh- men OCI nicht recycelbar Eigenkapital- instrumente OCI nicht recycelbar Fair-Value- Änderung des eigenen Bonitätsrisikos OCI nicht recycelbar Latente Steuern auf OCI nicht recycelbar Eigenkapital ohne Fremd- anteile Anteile im Fremdbesitz Eigen kapital Eigenkapital 01.01.2025 74.250 338.798 1.977.058 15.631 −4.904 4.244 0 800 −31.270 −1.259 70.675 −3.813 −8.180 2.432.032 55.753 2.487.785 Kapitalerhöhungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Gesamtperiodenergebnis Konzernperiodenüberschuss 0 0 102.465 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 102.465 9.371 111.837 Sonstiges Ergebnis ohne at-equity- bewertete Unternehmen 0 0 −267 0 1.954 −177 0 −460 1.430 0 8.158 108 −2.291 8.454 −0 8.454 Sonstiges Ergebnis aus at-equity- bewerteten Unternehmen 0 0 −2.061 −78 0 0 0 0 0 −295 0 0 0 −2.433 0 −2.433 Ausschüttung 0 0 −22.275 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 −22.275 0 −22.275 Eigene Aktien 0 −24 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 −24 0 −24 Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen 0 0 926 0 0 0 0 0 0 0 0 267 0 1.193 0 1.193 Eigenkapital 30.06.2025 74.250 338.774 2.055.848 15.553 −2.950 4.067 0 340 −29.840 −1.554 78.833 −3.439 −10.471 2.519.412 65.124 2.584.536 Eigenkapital- veränderungsrechnung 18 in Tsd. € Gezeichn. Kapital Kapital- rücklagen Gewinn- rücklagen OCI recycelbar At-equity- bewertete Unter- nehmen OCI recycelbar Erfolgs- neutrale Änderun- gen von Schuldtiteln OCI recycelbar Währungs- umrech- nung OCI recycelbar Erfolgsneu- trale Änderun- gen von Ab- sicherungen künftiger Zah- lungsströme OCI recycelbar Latente Steuern auf OCI recycelbar OCI nicht recycelbar Neubewer- tungen aus leistungs- orientier- ten Ver- sorgungs- plänen OCI nicht recycelbar At-equity- bewertete Unterneh- men OCI nicht recycelbar Eigenkapital- instrumente OCI nicht recycelbar Fair-Value- Änderung des eigenen Bonitätsrisikos OCI nicht recycelbar Latente Steuern auf OCI nicht recycelbar Eigenkapital ohne Fremd- anteile Anteile im Fremdbesitz Eigen kapital Eigenkapital 01.01.2026 74.250 338.040 2.104.742 14.951 −4.187 4.732 0 619 −28.564 −1.520 93.662 −2.820 −13.396 2.580.508 59.798 2.640.306 Kapitalerhöhungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Gesamtperiodenergebnis Konzernperiodenüberschuss 0 0 107.361 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 107.361 11.192 118.554 Sonstiges Ergebnis ohne at-equity- bewertete Unternehmen 0 0 −54 0 221 357 0 −69 349 0 24.957 485 −5.944 20.302 −2 20.300 Sonstiges Ergebnis aus at-equity- bewerteten Unternehmen 0 0 −1.197 500 0 0 0 0 0 3.560 0 0 0 2.863 0 2.863 Ausschüttung 0 0 −18.563 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 −18.563 −90 −18.653 Eigene Aktien 0 30 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 30 0 30 Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen 0 0 48 0 0 0 0 0 0 0 0 54 0 101 0 101 Eigenkapital 30.06.2026 74.250 338.070 2.192.338 15.451 −3.967 5.089 0 550 −28.215 2.040 118.619 −2.281 −19.341 2.692.603 70.898 2.763.501 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 13
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Kapitalflussrechnung zum 30. Juni 2026 Kapitalflussrechnung in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 3.797.490 3.176.547 Periodenüberschuss nach Steuern vor nicht beherrschenden Anteilen 118.554 111.837 Im Periodenüberschuss enthaltene zahlungsunwirksame Posten und sonstige Anpassungen −97.491 −107.349 Veränderung des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus operativer Geschäftstätigkeit nach Korrektur um zahlungsunwirksame Bestandteile −456.687 −656.478 Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit −435.625 −651.990 Mittelzufluss aus Veräußerungen 28.870 113.362 Mittelabfluss durch Investitionen −194.862 −118.724 Cashflow aus Investitionstätigkeit −165.993 −5.362 Kapitalerhöhungen 0 0 Dividendenzahlungen −18.563 −22.275 Nachrangige Verbindlichkeiten und sonstige Finanzierungstätigkeiten 11.203 43.763 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit −7.360 21.488 Wechselkurseffekte 1.760 1.102 Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 3.190.272 2.541.785 Der Zahlungsmittelbestand umfasst den Bilanzposten Barreserve, bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Zentralnoten - banken, in Höhe von 3.110.690 Tsd. € (Vorjahr: 2.483.483 Tsd. €) und die täglich fällige Position im Bilanzposten Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 79.581 Tsd. € (Vorjahr: 58.302 Tsd. €). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit umfasst die Ein- und Auszahlungen jener Wertpapiere, die dem Geschäftsmodell „Halten“ zugeordnet wurden, sowie die Eigenkapitalinstrumente, die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) bewertet werden. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten umfasst in der Position „Nachrangige Verbindlichkeiten und sonstige Finanzierungstätig - keiten“ Einzahlungen aus der Emission von Nachrangkapital in Höhe von 40.006 Tsd. € (Vorjahr: 47.350 Tsd. €), Auszahlungen aus der Rückzahlung von Nachrangkapital in Höhe von 25.000 Tsd. € (Vorjahr: 0 Tsd. €) sowie Auszahlungen für Leasingverbindlichkei - ten in Höhe von 3.804 Tsd. € (Vorjahr: 3.587 Tsd. €). BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 14
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Anhang BTV Konzern Der Konzernzwischenabschluss der BTV Vier Länder Bank AG (BTV) zum 30.06.2026 wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 (Zwischenberichterstattung) erstellt. Bei der Erstellung des vorliegenden Konzernzwischenabschlusses wurden alle Standards angewandt, deren Anwendung für die Geschäftsjahre Pflicht waren. Die BTV Vier Länder Bank AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Österreich. Eingetragener Sitz der Gesellschaft ist 6020 Innsbruck, Stadtforum 1. Die Haupt - aktivitäten der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen umfassen die Vermögensverwaltung, Corporate und Retail Banking, das Halten von Beteiligungen sowie den Betrieb von Seilbahnen und anderen Tourismusbetrieben. Nähere Informationen dazu enthält die Segmentberichterstattung. Die konzernweit einheitlich definierten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stehen im Einklang mit den Normen der europäischen Bilanzrichtlinien, sodass die Aussagekraft dieses Konzernzwischenabschlusses der eines nach den Vorschriften des UGB in Verbindung mit den Vorschriften des BWG gleichwertig ist. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernzwischenabschlusses zum 30.06.2026 sind gegenüber dem geprüften BTV Konzernabschluss zum 31.12.2025 im Wesentlichen unverändert geblieben. Der vorliegende Konzernzwischenabschluss basiert auf dem Grundsatz der Unternehmensfortführung. Konsolidierungsgrundsätze und Konsolidierungskreis Alle wesentlichen Tochterunternehmen, welche gemäß IFRS 10 von der BTV beherrscht werden, werden gemäß IFRS 10 in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzern beherrscht ein Unternehmen, wenn er schwankenden Renditen aus seinem Engage - ment bei dem Unternehmen ausgesetzt ist bzw. Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Unternehmen zu beeinflussen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach den Grundsätzen des IFRS 3 im Rahmen der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Gegenleistung mit den anteiligen identifizierten Vermögensgegenstän - den und Schulden. Die Vermögensgegenstände und Schulden des Tochterunternehmens sind mit ihrem jeweiligen beizulegen - den Zeitwert im Erwerbszeitpunkt anzusetzen. Im Rahmen der Gegenleistung werden Anteile anderer Gesellschafter mit ihrem Anteil an den identifizierten Vermögensgegenständen und Schulden bewertet. Der Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaf - fungskosten und dem mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen ist als Firmenwert zu aktivieren. Der aktivierte Firmenwert ist gemäß den Bestimmungen des IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36 und IAS 38 einer jährlichen Werthaltig - keitsüberprüfung zu unterziehen. Nicht vollkonsolidiert werden Tochtergesellschaften, deren Auswirkungen auf die Vermö - gens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns insgesamt von untergeordneter Bedeutung sind. Der Vollkonsolidierungskreis hat sich im Vergleich zum 31.12.2025 nicht verändert. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 15
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Der Vollkonsolidierungskreis umfasst neben der BTV Vier Länder Bank AG die im Folgenden angeführten Beteiligungen: Vollkonsolidierte Gesellschaften Anteil in % Stimm- rechte in % BTV Leasing Gesellschaft m.b.H., Innsbruck 100,00 % 100,00 % BTV Anlagenleasing 1 GmbH, Innsbruck 100,00 % 100,00 % BTV Anlagenleasing 3 Gesellschaft m.b.H., Innsbruck 100,00 % 100,00 % BTV Leasing Deutschland GmbH, München 100,00 % 100,00 % BTV Leasing Schweiz AG, Staad 100,00 % 100,00 % TiMe Holding GmbH, Innsbruck 100,00 % 100,00 % BTV Tourismus Holding GmbH, Innsbruck 100,00 % 100,00 % Silvretta Montafon Holding GmbH, Schruns 100,00 % 100,00 % Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH, Schruns 100,00 % 100,00 % Silvretta Montafon Gastronomie GmbH, Schruns 100,00 % 100,00 % Silvretta Montafon Skischule Schruns GmbH, Schruns 100,00 % 100,00 % Silvretta Montafon Sporthotel GmbH & Co. KG, Gaschurn 100,00 % 100,00 % Besitzgesellschaft TOP Schruns GmbH, Schruns 100,00 % 100,00 % Silvretta Montafon Sportshops GmbH, Schruns 100,00 % 100,00 % Skischule Silvretta Montafon St. Gallenkirch GmbH, St. Gallenkirch 50,00 % 50,00 % Silvretta Montafon Bergerlebnisse GmbH, Schruns 100,00 % 100,00 % Besitzgesellschaft St. Gallenkirch Hotel Joint Venture GmbH 100,00 % 100,00 % ISRENT GmbH, Schruns 76,00 % 76,00 % Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft, Mayrhofen 50,52 % 50,52 % BTV 2000 Beteiligungsverwaltungsgesellschaft m.b.H., Innsbruck 100,00 % 100,00 % KM Immobilienservice AT I GmbH, Innsbruck 100,00 % 100,00 % Beteiligungsholding 5000 GmbH, Innsbruck 100,00 % 100,00 % Die „Silvretta Montafon Bergerlebnisse GmbH“ wurde mit dem Firmenbucheintrag vom 23.06.2026 in „Cresta Montafon GmbH“ umbenannt. Des Weiteren wurde der Firmenwortlaut der „Beteiligungsholding 5000 GmbH” mit Firmenbucheintrag vom 07.07.2026 in „BTV Immobilien GmbH“ geändert. Die Gesellschaften der Silvretta Montafon Holding GmbH weisen ein abweichendes Wirtschaftsjahr auf und werden mit Berichts - stichtag 31.03. in den Halbjahresfinanzbericht einbezogen. Die Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft beendet ihre Zwischen - berichtsperiode mit 31.05. Die Gesellschaften der Silvretta Montafon Holding GmbH und die Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesell - schaft haben durch die saisonale Tätigkeit einen abweichenden Stichtag. Die restlichen vollkonsolidierten Gesellschaften werden mit dem Berichtsstichtag 30.06. im Halbjahresfinanzbericht berücksichtigt. Die Abschlüsse der Unternehmen im Konsolidierungskreis werden um die Auswirkungen bedeutender Geschäftsfälle oder Ereignisse zwischen dem Berichtsstichtag der assoziierten Unternehmen am 31.03. bzw. 31.05. und dem Konzernzwischen - abschlussstichtag am 30.06. angepasst. Die BTV Tourismus Holding GmbH hält Anteile an der Silvretta Montafon Holding GmbH sowie an der Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft. In den Anteilen der Silvretta Montafon Holding GmbH bestehen lediglich indirekte nicht beherrschende Anteile, die aus der Beteiligung an der Skischule Silvretta Montafon St. Gallenkirch GmbH resultieren. Es bestehen direkte nicht beherrschende Anteile, die aus der Beteiligung an der Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft resultieren. Der Konzernperiodenüberschuss, der den nicht beherrschenden Anteilen zugewiesen wird, beträgt 11.192 Tsd. €. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 16
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Wesentliche Beteiligungen, auf die die BTV einen maßgeblichen Einfluss ausübt, werden nach der Equity-Methode bilanziert. In der Regel besteht ein maßgeblicher Einfluss bei einem Anteil zwischen 20 und 50 % („assoziierte Unternehmen“). Maßgeblicher Einfluss heißt: Die Möglichkeit, an den finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen mitzuwirken, jedoch nicht die Beherrschung aus- zuüben. Nach der Equity-Methode werden die Anteile an dem assoziierten Unternehmen in der Bilanz zu Anschaffungskosten zuzüglich der nach der Erstkonsolidierung eingetretenen Änderungen des Anteils des Konzerns am Nettovermögen des assoziierten Unternehmens erfasst. Nach der Equity-Methode wurden folgende Beteiligungen einbezogen: At-equity-konsolidierte Gesellschaften Anteil in % BKS Bank AG, Klagenfurt 17,87 % Oberbank AG, Linz 16,45 % Moser Holding Aktiengesellschaft, Innsbruck 24,99 % Die Moser Holding Aktiengesellschaft ist im Verlagswesen mit den Schwerpunkten Print (Tageszeitungen, Gratiswochenzeitungen, Magazine) und Online tätig. Die Beteiligungen an der Oberbank AG und der BKS Bank AG wurden aus folgenden Gründen in den Konzernabschluss einbezo - gen, obwohl sie die 20-%-Beteiligungsgrenze nicht erreichen: Für die Beteiligung an der Oberbank AG besteht zwischen der BTV und der BKS Bank AG bzw. für die Beteiligung an der BKS Bank AG besteht zwischen der BTV, der Oberbank AG und der G3B Holding AG jeweils ein Syndikatsvertrag, dessen Zweck die Erhal - tung der Eigenständigkeit der Institute ist. Somit ist bei den angeführten Unternehmen die Möglichkeit gegeben, einen maßgebli - chen Einfluss auszuüben. Die assoziierten Unternehmen werden jeweils mit dem Zeitraum 01.10.2025 bis 31.03.2026 berücksichtigt, um eine zeitnahe Zwi - schenberichtserstellung zu ermöglichen. Die ALPENLÄNDISCHE GARANTIE - GESELLSCHAFT m.b.H. wird als gemeinschaftliche Tätigkeit eingestuft. Das Unternehmen verfügt über eine Konzession gem. § 1 Abs. 1 Z 8 BWG. Ausschließlicher Unternehmensgegenstand ist die Übernahme von Garantien, Bürgschaften und sonstigen Haftungen für Aktivgeschäfte der 3 Banken Gruppe. Die 3 Banken Gruppe ist im We - sentlichen die einzige Quelle für Zahlungsströme, die zum Fortbestehen der Tätigkeiten der Vereinbarung beitragen. Deshalb erfolgte nach IFRS 11.B29-32 eine Einstufung als gemeinschaftliche Tätigkeit. Die anteiligen Vermögenswerte und Schulden des Unternehmens werden in der Berichtsperiode mit Stichtag 30.06.2026 berücksichtigt. Anteilsmäßig konsolidierte Gesellschaft Anteil in % ALPENLÄNDISCHE GARANTIE - GESELLSCHAFT m.b.H. 25,00 % Die Oberbank AG ist zu 50 %, die BKS AG und die BTV AG sind jeweils zu 25 % an der ALPENLÄNDISCHE GARANTIE - GESELL - SCHAFT m.b.H. (i. d. F. kurz „ALGAR“) beteiligt. Geschäftsgegenstand der ALGAR, die über eine eingeschränkte Bankkonzession verfügt, ist die Übernahme von Ausfallrisiken für definierte Kredite und Darlehen der Gesellschafterbanken, wobei das Aus- maß der Inanspruchnahme mit dem in der ALGAR vorhandenen Vermögen, welches nicht für bereits in Anspruch genommene Garantieleistungen reserviert ist, begrenzt ist (Höchstbetrag der Rückstellung für erwartete künftige Inanspruchnahmen). Die Laufzeit der Garantie ist zeitlich unlimitiert. Die Gesellschafterbanken haben laufend ein Garantieentgelt zu leisten, welches sich im Falle einer Entnahme entsprechend zukünftig erhöht (Malusregelung). BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 17
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Aufgrund der besonderen gesellschaftsvertraglichen Bestimmungen sowie des mit der BTV Vier Länder Bank AG und mit der BKS Bank AG geschlossenen Gesellschafterübereinkommens wird die ALGAR als gemeinschaftliche Tätigkeit (Joint Operation) iSd IFRS 11 in den Konzern der BTV einbezogen. Insoweit seitens der Gesellschafterbanken bereits Garantien der ALGAR aufgrund eines Ausfalles in Anspruch genommen wurden, werden im Rahmen der Konzernrechnungslegung die in der ALGAR dafür vorgenommenen Rückstellungen der jeweiligen betroffenen Gesellschafterbank zugeordnet. Dies betrifft ebenso die im Rahmen der vorläufigen Garantieerklärungen angemeldeten Kreditobligos, für die in der ALGAR bereits Risikovorsorgen gebildet wurden. Die seitens der ALGAR vorgenommenen Rückstellungen für erwartete Kreditverluste für das noch nicht ausgefallene Garantie - volumen werden von den Gesellschafterbanken mangels einer eindeutigen Zuordenbarkeit der Vorsorgen zu spezifischen garantierten Krediten und Darlehen entsprechend dem Beteiligungsverhältnis in den Konzern einbezogen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Konzernzwischenabschluss der BTV wird in Euro (€), der funktionalen Währung des Konzerns, aufgestellt. Alle Betragsan - gaben werden, sofern nicht besonders darauf hingewiesen wird, in Tausend (Tsd.) € dargestellt. In den nachstehenden Tabellen sind Rundungsdifferenzen möglich. Kassageschäfte Kassageschäfte von finanziellen Vermögenswerten werden zum Erfüllungstag erfasst bzw. ausgebucht. Strukturierte Einheiten Strukturierte Einheiten sind Unternehmen, die so konzipiert wurden, dass Stimmrechte oder vergleichbare Rechte nicht der dominierende Faktor bei der Beurteilung der Beherrschung sind. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Stimmrechte sich nur auf administrative Aufgaben beziehen und die Rechte zur Lenkung der maßgeblichen Tätigkeiten auf Basis vertraglicher Grundlagen gesteuert werden. Im Konzern der BTV werden insbesondere Projekt- und Leasinggesellschaften mit eingeschränktem Tätigkeits - bereich sowie Publikumsfonds, Finanzgesellschaften Dritter und Verbriefungsgesellschaften als strukturierte Einheiten angesehen, sofern die Geschäftsverbindung zu diesen Einheiten keine gewöhnliche Geschäftstätigkeit darstellt. In der Berichtsperiode bestan - den keine wesentlichen vertraglichen bzw. nicht vertraglichen Beziehungen zu strukturierten Gesellschaften. Die BTV wird als Sponsor einer strukturierten Einheit angesehen, wenn Marktteilnehmer die Einheit mit dem Konzern, insbesondere durch Verwen - dung des Namens BTV in der Firma oder auf Geschäftspapieren bei Gesellschaften, bei denen die BTV als Makler fungiert, verknüp - fen. Die BTV unterhielt im Berichtszeitraum keine Geschäftsverbindungen und ist in diesem Sinne nicht als Sponsor aufgetreten. Finanzinstrumente gem. IFRS 9 Finanzinstrumente gem. IFRS 9 werden bei Zugang mit dem beizulegenden Zeitwert, gegebenenfalls zuzüglich Transaktionskosten, angesetzt. Bei der Klassifizierung und Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten gem. IFRS 9 ist zwischen Schuldinstru - menten, Eigenkapitalinstrumenten sowie Derivaten zu unterscheiden. Schuldinstrumente können für die Folgebewertung bei Zugang wahlweise als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert be- wertet designiert werden (Fair-Value-Option), wenn dadurch Inkongruenzen bei der Bewertung oder beim Ansatz beseitigt oder wesentlich verringert werden. Wird die Fair-Value-Option nicht ausgeübt, ist die Klassifizierung von Schuldinstrumenten einerseits an das Geschäftsmodell zur Steuerung dieser Vermögenswerte gekoppelt, andererseits werden die Eigenschaften der mit dem Schuldinstrument einhergehenden Zahlungsströme berücksichtigt. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 18
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Ein Geschäftsmodell ist ein beobachtbarer Sachverhalt, wie ein Unternehmen finanzielle Vermögenswerte für Zwecke der Vereinnahmung von Zahlungsströmen steuert. Das klassifizierungsrelevante Geschäftsmodell wurde vom Management der BTV festgelegt. Dabei sind nicht die Absichten in Bezug auf einen einzelnen finanziellen Vermögenswert ausschlaggebend, sondern es ist auf eine höhere Aggregationsebene – die Steuerungsebene – abzustellen. Folgende Geschäftsmodelle sind für die Klassifizierung von Schuldinstrumenten zu unterscheiden: „Halten“: Die Zielsetzung des Geschäftsmodells besteht darin, die Schuldinstrumente zu halten, um bis zur Fälligkeit die vertraglichen Zahlungsströme zu vereinnahmen. Die Zuordnung zum Geschäftsmodell „Halten“ setzt die vorhandene Absicht, die Schuldinstrumente bis zu der jeweiligen Fälligkeit zu halten, voraus. Eine grundsätzliche Bereitschaft zur vorzeitigen Veräußerung und folglich zur Realisierung von Gewinnen und Verlusten führt dazu, dass die für dieses Geschäftsmodell erforderliche Halteabsicht nicht besteht. In diesem Zusammenhang hat die BTV detaillierte Bestimmungen zu den „Nichtaufgriffsgrenzen“ für unerwartete Verkäufe definiert. Diese Verkäufe stehen nur dann im Einklang mit dem Geschäftsmodell „Halten“, wenn diese entweder unregelmäßig vorkommen, selbst wenn diese von signifikantem Wert sind, oder wenn die Verkäufe regelmäßig auftreten und von nicht signifikantem Wert sind. Die entsprechenden quantitativen „Nichtaufgriffsgrenzen“ wurden vom Vorstand genehmigt und sind intern in der „IFRS 9 Policy“ dokumentiert. „Halten und Verkaufen“: Die Schuldinstrumente werden im Rahmen eines Geschäftsmodells gehalten, dessen Zielsetzung darin besteht, die vertraglichen Zahlungsströme zu vereinnahmen und die Schuldinstrumente zu veräußern. „Verkaufen“: Die Zielsetzung in diesem Geschäftsmodell besteht in der Maximierung von Zahlungsströmen durch kurzfristige Käufe und Verkäufe. Die Vereinnahmung vertraglich vereinbarter Zahlungsströme ist nebensächlich. Das Management der BTV hat die Geschäftsmodelle wie folgt definiert: Dem Geschäftsmodell „Halten“ werden grundsätzlich Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sowie Wertpapiere zugeordnet. Dem Geschäftsmodell „Halten und Verkaufen“ werden grundsätzlich Wertpapiere zugeordnet, die hauptsächlich als freie Liquidi - tätsreserve dienen. Dem Geschäftsmodell „Verkaufen“ werden grundsätzlich alle finanziellen Vermögenswerte zugeordnet, die keinem der anderen beiden Geschäftsmodelle zuzuordnen sind. Darunter fallen insbesondere im UGB/BWG-Handelsbuch gewidmete Wertpapiere sowie im UGB/BWG-Bankbuch gewidmete Investmentfonds. Hat sich das Geschäftsmodell der BTV zur Steuerung von Finanzinstrumenten geändert und hat dies eine erhebliche Bedeutung für die Geschäftstätigkeit, dann ist eine Reklassifizierung aller betroffenen finanziellen Vermögenswerte prospektiv ab dem Zeitpunkt der Reklassifizierung – das ist der erste Tag der nächsten Berichtsperiode – vorzunehmen. Die Veränderung in der Zielsetzung des Geschäftsmodells muss vor dem Zeitpunkt der Reklassifizierung wirksam geworden sein. Damit eine Reklassifi - zierung zulässig ist, dürfen nach der Änderung des Geschäftsmodells keine Tätigkeiten mehr ausgeübt werden, die dem frühe - ren Geschäftsmodell entsprochen haben. Neben dem Geschäftsmodell ist für die Klassifizierung nach den Bewertungskategorien das Zahlungsstromkriterium maßgeblich. Dieses besagt, dass die vertraglichen Bestimmungen zu Zahlungsströmen zu festgelegten Zeitpunkten führen, die ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag darstellen (Solely Payment of Principal and Interest – SPPI). Zinsen im Sinne von IFRS 9 sind das Entgelt für die Bereitstellung von Geld über einen bestimmten Zeitraum unter Berücksichti - gung des Kreditausfallrisikos und anderer Risiken der grundlegenden Kreditgewährung, wie bspw. das Liquiditätsrisiko. Die Beurtei - lung der vertraglichen Zahlungsmerkmale ist anhand der bei Zugang geltenden Vertragsbedingungen für jedes einzelne Finanzin- strument durchzuführen. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 19
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Im Rahmen von IFRS 9 wurde eine Checkliste aufgebaut, auf Basis derer die Überprüfung des Zahlungsstromkriteriums für die Geschäftsmodelle „Halten“ sowie „Halten und Verkaufen“ stattfindet. Die Entscheidung, ob in Einzelfällen das Zahlungsstromkrite - rium erfüllt ist oder nicht, erfolgt nach Einbeziehung aller relevanten Faktoren und stellt eine Ermessensentscheidung dar. Sind die Voraussetzungen des Zahlungsstromkriteriums nicht erfüllt, so muss das Geschäft nicht zwangsläufig zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden. Ob das Zahlungsstromkriterium erfüllt ist, hängt von der Art und der Signifikanz ab, mit der die Zeitwertkomponente verletzt ist. Die Überprüfung kann mithilfe eines Benchmarktests durchgeführt werden. Lässt sich ohne oder mit nur geringem Analyseaufwand klären, ob die vertraglichen Zahlungsströme des finanziellen Vermögenswerts sich signifikant von den Vergleichs-Zahlungsströmen eines nicht schädlichen Benchmarkinstruments unterscheiden, ist eine qualitative Analyse ausreichend. Ist dies nicht möglich, ist ein quantitativer Benchmarktest durchzuführen. Im Falle von nachträglichen wesentlichen Änderungen von vertraglichen Zahlungsströmen führt dies zu einem bilanziellen Abgang des ursprünglichen Finanzinstruments und zu einem bilanziellen Zugang eines modifizierten „neuen“ Finanzinstruments. Bei nachträglichen nicht wesentlichen Änderungen, die nicht zu einem Abgang des Finanzinstruments führen, wird der Bruttobuchwert des finanziellen Vermögenswerts neu berechnet und ein Gewinn oder Verlust erfolgswirksam erfasst. Mangels eindeutiger Regelungen in IFRS 9 zur Abgrenzung zwischen wesentlichen und nicht wesentlichen Änderungen wird auf eine unternehmens - spezifische Abgrenzung abgestellt (siehe hierzu weiters Punkt „Wesentliche Ermessensentscheidungen“, Seite 33). Schuldinstrumente werden für die Folgebewertung als zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet klassifiziert, wenn die beiden folgenden Bedingungen erfüllt sind und die Fair-Value-Option nicht ausgeübt wird: • Geschäftsmodell „Halten“ • Zahlungsstromkriterium erfüllt Schuldinstrumente werden für die Folgebewertung als erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis bewertet klassifiziert, wenn die beiden folgenden Bedingungen erfüllt sind und die Fair-Value-Option nicht ausgeübt wird: • Geschäftsmodell „Halten und Verkaufen“ • Zahlungsstromkriterium erfüllt Mit IFRS 9 wurde bei Vermögenswerten die Separierung von eingebetteten Derivaten bei Schuldinstrumenten ausgeschlossen. Die Klassifizierungskriterien werden folglich auf den hybriden Kontrakt aus Schuldinstrument und eingebettetem Derivat angewandt. Erfüllen Schuldinstrumente den SPPI-Test nicht oder werden diese dem Geschäftsmodell „Verkaufen“ zugeordnet, so sind diese für die Folgebewertung als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet zu klassifizieren. In der BTV wird das Kreditgeschäft prinzipiell dem Geschäftsmodell „Halten“ zugeordnet, daher werden Forderungen an Kreditinstitute und Kunden mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, wenn das SPPI-Kriterium erfüllt ist, mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Sofern Direktabschreibungen vorgenommen werden, haben diese die Forderungen vermindert. Wertberichtigungen werden als Risikovor - sorgen ausgewiesen. Eigenkapitalinstrumente werden grundsätzlich mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert von Investitionen in Eigenkapitalinstrumente wird auf Basis eines Börsenkurses oder aufgrund anerkannter Bewertungsmodelle ermittelt. Bei Investitionen in Eigenkapitalinstrumente, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, besteht bei der Ersterfassung das unwiderrufliche Wahlrecht, alle Wertänderungen im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital auszuweisen (OCI-Wahlrecht). Das Wahlrecht kann für jedes einzelne Finanzinstrument gesondert ausgeübt werden. Zur Vermeidung bzw. Beseitigung von Volatilitä - ten in der Gewinn- und Verlustrechnung wird dieses Wahlrecht von der BTV überwiegend ausgeübt. Im Falle eines Abgangs des finanziellen Vermögenswerts vor Fälligkeit ist der im sonstigen Ergebnis erfasste kumulierte Betrag nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umzubuchen (kein Recycling). Eine Umbuchung in einen anderen Eigenkapitalposten ist zulässig. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 20
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Derivate, die nicht als Sicherungsinstrumente eingesetzt werden, sind nach IFRS 9 für die Folgebewertung als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet zu klassifizieren. Im sonstigen Finanzvermögen und in den sonstigen Finanzverbindlichkeiten sind ökonomische Hedges enthalten, die nicht den Anforderungen des Hedge Accounting nach IFRS 9 entsprechen. Bei diesen werden Kundenderivate mit Bankenderivaten abge- sichert. Finanzielle Verbindlichkeiten sind für die Folgebewertung grundsätzlich als zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet zu klassifizieren. Diese können für die Folgebewertung bei Zugang wahlweise auch als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet designiert werden (Fair-Value-Option), wenn dadurch Inkongruenzen bei der Bewertung oder beim Ansatz beseitigt oder wesentlich verringert werden. Im BTV Konzern wird für gewisse verbriefte Verbindlichkeiten sowie Ergänzungskapitalanleihen, die im Rahmen der Zinsrisikosteuerung mit derivativen Finanzinstrumenten abgesichert wurden, die Fair-Value-Option angewendet. Derivative Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten des Handelsbestands werden verpflichtend als zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifiziert. Das Kontrahentenrisiko aus derivativen Finanzinstrumenten wird durch entsprechende Bewertungsanpassungen berücksichtigt. Die Ermittlung dieser Anpassungen basiert auf dem aktuellen Exposure, der Ausfallwahrscheinlichkeit des jeweiligen Kontrahenten bzw. der BTV, der erwarteten Verlustquote sowie gegebenenfalls vorhandenen Besicherungen und Netting -Vereinbarungen. Aus dieser Bewertung ergibt sich je nach Risikolage entweder ein Credit Value Adjustment (CVA), sofern überwiegend das Ausfallrisiko des Kontrahenten relevant ist, oder ein Debt Value Adjustment (DVA), wenn das eigene Ausfallrisiko der BTV überwiegt. Die jeweilige Anpassung wird im Rahmen der Bewertung der derivativen Positionen erfolgswirksam berücksichtigt. Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting) Soweit in der BTV Hedge Accounting gemäß IFRS 9 angewandt wird, dient es der Absicherung des Zinsergebnisses und des Marktrisikos. Für Maßnahmen zur Minimierung des Zinsänderungsrisikos werden Fair Value Hedges eingesetzt. Die prospektive bzw. retrospektive nachweisbare und dokumentierte Effektivität der Sicherungsbeziehungen ist dabei eine wesentliche Voraussetzung für die Anwendung des Fair Value Hedge Accounting. Die Absicherung der Fair-Value-Hedge-Geschäfte erfolgt dadurch, dass Zinssätze von fixverzinsten Grundgeschäften durch in Bezug auf wesentliche Parameter weitgehend identische, aber gegenläufige derivative Finanzinstrumente mit Geldmarktbindung getauscht werden. Die bilanzielle Darstellung der Sicherungsgeschäfte im Rahmen des Fair Value Hedge Accounting erfolgt in den Posten „Sonstiges Finanzvermögen“ sowie „Sonstige Finanzverbindlichkeiten“. Abgesicherte Grundgeschäfte im Rahmen des Fair Value Hedge Accounting werden in folgenden Bilanzposten abgebildet: • Forderungen an Kunden • Verbindlichkeiten gegenüber Kunden • Sonstige Finanzverbindlichkeiten Das Ergebnis aus dem Fair Value Hedge Accounting wird erfolgswirksam in der Position „Erfolg aus Finanzgeschäften“ gezeigt. Erlöse aus Kundenverträgen Die Regelungen des IFRS 15 bestimmen, wie und wann Erträge vereinnahmt werden, welche nicht in Zusammenhang mit der Vereinnahmung von Erträgen aus Finanzinstrumenten stehen, die unter die Regelungen des IFRS 9 fallen. In der BTV wurden BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 21
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Prozesse mit damit verbundener interner Kontrolle implementiert, die sicherstellen, dass eine Erlösrealisierung aus Verträgen mit Kunden in Einklang mit IFRS 15 steht. Gemäß IFRS 15 wird anhand eines Fünf-Schritte-Modells bestimmt, zu welchem Zeitpunkt (oder über welchen Zeitraum) und in welcher Höhe Umsatzerlöse erfasst werden. Das Modell legt fest, dass Umsatzerlöse zum Zeitpunkt (oder über den Zeitraum) des Übergangs der Kontrolle über Güter oder Dienstleistungen vom Unternehmen auf Kunden mit dem Betrag zu bilanzieren sind, auf den das Unternehmen erwartungsgemäß Anspruch hat. Abhängig von der Erfüllung bestimmter Kriterien werden Umsatzerlöse wie folgt erfasst: • über einen Zeitraum derart, dass die Leistungserbringung des Unternehmens widergespiegelt wird; oder • zu einem Zeitpunkt, zu dem die Kontrolle über das Gut oder die Dienstleistung auf den Kunden übergeht. Umsatzerlöse sind demzufolge in Höhe der Gegenleistung, welche das Unternehmen höchstwahrscheinlich im Austausch für die Übertragung von Gütern oder Dienstleistungen erhält, zu erfassen. Um dies zu erreichen, werden die Grundsätze des Standards, die in folgende fünf „Kernbereiche“ gefasst sind, beachtet: 1) Identifizierung des Vertrags (bzw. der Verträge) mit einem Kunden 2) Identifizierung der separaten Leistungsverpflichtungen innerhalb des Vertrags (bzw. der Verträge) 3) Bestimmung des Transaktionspreises 4) Allokation des Transaktionspreises auf die vertraglich vereinbarten separaten Leistungsverpflichtungen 5) Erlösrealisierung bei Erfüllung der zuvor identifizierten Leistungsverpflichtungen Darüber hinaus bedingt die Ertragsrealisierung die Erfüllung nachstehend angeführter Ansatzkriterien: Die gewöhnliche Geschäftstätigkeit der BTV umfasst die Erbringung von Bankdienstleistungen, welche im Wesentlichen nicht unter den Anwendungsbereich von IFRS 15 fallen. Die gewöhnliche Geschäftstätigkeit der Silvretta Montafon Holding GmbH umfasst Erlöse aus dem Verkauf von Skipässen (Tages-, Saison- und Jahreskarten), Erlöse aus Tätigkeiten der Skischule, Erlöse aus dem Verleih und Verkauf von Ski- und Snowboardausrüs - tungen sowie Bekleidung, Erlöse aus dem Betrieb eines Hotels sowie Erlöse von Gastronomieeinrichtungen. Die gewöhnliche Geschäftstätigkeit der Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft umfasst Erlöse aus dem Verkauf von Skipässen (Tages-, Saison- und Jahreskarten). Veräußerte Skipässe werden in der Regel bar bezahlt bzw. durch Überweisung sofort beglichen. Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Saison- bzw. Jahreskarten werden periodengerecht abgegrenzt. In Einzelfällen kann es zu kurzfristigen Forderungen kommen, wenn an Hotels größere Kartenkontingente veräußert werden. Gastronomieerlöse werden sofort bezahlt, Hotelerlöse werden spätestens bei Abreise beglichen. Leistungen, die von Skischulen erbracht werden, werden in der Regel vor Durchfüh - rung der Dienstleistung bezahlt. Erlöse, die im Sporthandel erzielt werden, werden sofort mit Übergabe der Ware beglichen. Aus all diesen beschriebenen Sachverhalten entstehen keine Verträge mit signifikanten Finanzierungskomponenten oder Verträge, die Abgrenzungen entsprechend den Kriterien des IFRS 15 erfordern. Zuwendungen der öffentlichen Hand gem. IAS 20 In den Konzerngesellschaften wurden im Zusammenhang mit COVID-19 die Entschädigungen nach dem EpidemieG in Höhe von 0 Tsd. € (Vorjahr: 9 Tsd. €) vereinnahmt. Die BTV wählt hier gemäß IAS 20 die Nettodarstellung, bei der die Zuwendungen den ausgewiesenen Personalaufwand kürzen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Energiekostenzuschüsse in Höhe von 0 Tsd. € (Vorjahr: 26 Tsd. €) ausgewiesen. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 22
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Erfassung von Wertminderungen gem. IFRS 9 Das Wertminderungsmodell des IFRS 9 sieht eine Risikovorsorge in Höhe des erwarteten Kreditverlusts (Expected Credit Loss – ECL) vor. Dem Modell zufolge sind erwartete Verluste zu erfassen, auch wenn zum Zeitpunkt der Bilanzierung noch keine konkreten Hinweise für einen Zahlungsausfall vorliegen. Bei Schuldinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizu legenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis bilanziert werden, wird der ECL als Wertberichtigung erfasst. Bei Kreditzusagen und finanziellen Garantien (sofern nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziert) wird der ECL hingegen als Rückstellung/Verbindlichkeit ausgewiesen. Das Wertminderungsmodell sieht eine Gliederung der finanziellen Vermögenswerte in drei Stufen der Wertberichtigung vor. Die Stufenzuordnung beeinflusst sowohl die Höhe der erwarteten Kreditverluste als auch die Erfassung von Zinserträgen: In der Regel werden bei Erstansatz alle finanziellen Vermögenswerte der Stufe 1 zugeordnet. Die Wertminderung entspricht bei einer Zuweisung des Geschäfts in Stufe 1 dem erwarteten Kreditverlust auf Basis möglicher Ausfallereignisse über die nächsten 12 Monate. Wird eine signifikante Erhöhung des Kreditrisikos bei einem finanziellen Vermögenswert festgestellt, erfolgt ein Transfer des finanziellen Vermögenswertes von Stufe 1 in Stufe 2. Die Wertminderung entspricht bei einer Stufe-2-Zuordnung dem erwarteten Kreditverlust von möglichen Ausfallereignissen über die Restlaufzeit des finanziellen Vermögenswerts. Zur Determinierung eines signifikanten Anstiegs des Kreditrisikos schreibt IFRS 9 einen Vergleich des Ausfallrisikos zum aktuellen Stichtag mit dem Ausfallrisiko seit dem erstmaligen Ansatz vor. Bei Eintritt eines Ausfallereignisses erfolgt ein Transfer des finanziellen Vermögenswertes in Stufe 3. Die Zuordnung finanzieller Vermögenswerte zu den drei Stufen im Rahmen der Bestimmung der Wertminderung erfolgt in der BTV anhand der unten angeführten Transferlogik auf Ebene des individuellen finanziellen Vermögenswertes. Dabei bestimmt der Eintritt der in der Tabelle angeführten rating- und prozessbezogenen Indikatoren die zu verwendende Stufe. Risikostufe Beschreibung Höhe des Kreditverlusts 1 – geringes Risiko Neugeschäft oder keine signifikant erhöhte Ausfallwahrscheinlichkeit bzw. keine negativen Risikoinformationen 12-Monats-ECL 2 – erhöhtes Risiko Kund*in ist 30 Tage überzogen (keine Nachsicht gewährt) Gesamtlaufzeit-ECL 2 – erhöhtes Risiko Nachsicht wurde gewährt Gesamtlaufzeit-ECL 2 – erhöhtes Risiko Signifikanter Anstieg der erwarteten Ausfallwahrscheinlichkeit zwischen Erstansatz und aktuellem Stichtag (siehe weiterführende Beschreibungen im Text) Gesamtlaufzeit-ECL 2 – erhöhtes Risiko Aktuelles Rating hat sich im Vergleich zum Initialrating um mindestens 4 Stufen verschlechtert Gesamtlaufzeit-ECL 2 – erhöhtes Risiko Kein Neugeschäft, aber Initialrating oder aktuelles Rating fehlt Gesamtlaufzeit-ECL 2 – erhöhtes Risiko Unterstützende Betreuung des/der Kund*in in Form einer Betriebsberatung durch Expert*innen des Sanierungsmanagements Gesamtlaufzeit-ECL 2 – erhöhtes Risiko Durch Overlay-Ansatz identifizierte Kund*innen Gesamtlaufzeit-ECL 3 – Ausfall Kund*in ist ausgefallen Gesamtlaufzeit-ECL (Discounted-Cash-Flow- Methode / pauschale Ermitt- lung Wertminderung) BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 23
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Es werden keine unterschiedlichen Transferkriterien je Segment oder Art des finanziellen Vermögenswertes angewandt. Zur Durchführung des quantitativen Transfers erfolgt eine Überprüfung des Unterschieds der Ausfallwahrscheinlichkeit über die erwartete Restlaufzeit des finanziellen Vermögenswerts zum aktuellen Stichtag im Vergleich zur Einschätzung auf Basis der Risikoeinschätzung beim erstmaligen Zugang. Ist bei einer Verschlechterung des aktuellen Ratings im Vergleich zum Rating beim erstmaligen Zugang um mindestens eine Ratingklasse der relative Unterschied zwischen den Ausfallwahrscheinlichkeiten größer als 100 % und die absolute Differenz größer als 0,25 Prozentpunkte, wird von einem signifikanten Anstieg des Ausfallrisikos ausgegangen. Darüber hinaus erfolgt ein Transfer in Stufe 2 ebenfalls, wenn sich das aktuelle Rating im Vergleich zum Rating beim erstmaligen Zugang um vier oder mehr Ratingklassen verschlechtert hat bzw. keine ausreichende aktuelle Risikoeinschätzung auf Basis von Ratings vorliegen sollte. Die Gewährung einer Nachsicht stellt ebenfalls ein Kriterium zum Transfer eines finanziellen Vermögenswertes in Stufe 2 dar. Dies betrifft einerseits den finanziellen Vermögenswert, auf welchen sich die eingeräumte Maßnahme bezieht, und andererseits auch alle weiteren Geschäfte des/der Kund*in, da die Nachsichtsmaßnahme eine wirtschaftliche Bedrängnis auf Ebene des/der Kund*in impliziert. Des Weiteren kommt in der BTV derzeit auch ein Overlay-Ansatz für betroffene Kund*innen/Unternehmen in den Branchen Automotive, Bau, Großhandel, Maschinenbau, Realitätenwesen und Sachgüter bzw. Immobilien-Entwicklungsprojekte, die nicht über ausreichend langfristig gesicherte Liquidität verfügen, zum Einsatz (Top-down-Ansatz). Derzeit sind Geschäfte primär aufgrund des quantitativen Kriteriums, des Overlay-Ansatzes und aufgrund von Forbearance/ Nachsichten in Stufe 2 transferiert. Eine Überziehung von 30 Tagen oder mehr ist aktuell nur in sehr wenigen Fällen ein relevan - ter Grund für eine Zuordnung von Geschäften in Stufe 2. Sollte es in der Vergangenheit zu einer wesentlichen Steigerung des Kreditrisikos im Vergleich zum erstmaligen Ansatz gekom - men sein, sodass ein finanzieller Vermögenswert in die Stufe 2 transferiert wurde, liegt jedoch die zuvor determinierte wesentli - che Erhöhung des Kreditrisikos zum aktuellen Abschlussstichtag nicht mehr vor, so wird der finanzielle Vermögenswert wieder in die Stufe 1 transferiert. Explizite Bewährungszeiträume oder Gesundungsperioden für den Rücktransfer von Stufe 2 in Stufe 1, die nur für die Stufenzuweisung relevant sind, existieren nicht. Der bei Nachsichten generell zur Anwendung kommende Beobachtungszeitraum von 2 Jahren nach Aufgabe der Nachsicht wird jedoch auch bei der Stufenzuweisung berücksichtigt. Wenn die vertraglichen Zahlungsströme eines finanziellen Vermögenswerts neu verhandelt oder anderweitig geändert wurden und dieser finanzielle Vermögenswert nicht ausgebucht wird, erfolgt die Beurteilung, ob seit der erstmaligen Erfassung des finanziellen Vermögenswerts ein signifikanter Anstieg des Ausfallrisikos eingetreten ist, analog der beschriebenen Stufenzuwei - sungslogik unter Berücksichtigung der geänderten Vertragsbedingungen. Die Schätzung der erwarteten Kreditverluste eines finanziellen Vermögenswertes erfolgt über eine Funktion auf Einzelgeschäfts - ebene, in welcher Ausfallwahrscheinlichkeiten („Probability of Default – PD“), die Verlustquote bei Ausfall („Loss Given Default – LGD“) unter Berücksichtigung von vorhandenen Sicherheiten sowie erhaltene Garantien und die für die Zukunft erwarteten Forderungshöhen bei Ausfall („Exposure at Default – EAD“) berücksichtigt werden. Die sich aus der Funktion ergebenden erwarteten marginalen Kreditverluste werden diskontiert und aggregiert. Für finanzielle Vermögenswerte mit deterministischen Zahlungsströmen ergibt sich die erwartete Forderungshöhe bei Ausfall aus den vertraglich geschuldeten zukünftigen Zahlungen. Für finanzielle Vermögenswerte mit nichtdeterministischen Zahlungs - strömen ergibt sich die erwartete Forderungshöhe bei Ausfall aus dem gezogenen Betrag zum Abschlussstichtag unter Berück - sichtigung empirisch determinierter Kapitalbindungen für zukünftige Zahlungsflüsse bis zum Vertragsende. Darüber hinaus gehen zum Abschlussstichtag noch nicht in Anspruch genommene Zusagen, deren zukünftige Ziehung im Falle eines Ausfalls BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 24
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erwartet werden kann, sowie gegebene Garantien mit ihrem Nominalbetrag unter Anwendung von Kreditkonversionsfaktoren in die Bestimmung der erwarteten Kreditverluste ein. Im Rahmen des LGDs werden einerseits dem finanziellen Vermögenswert gewidmete Sicherheiten mit ihrem internen Deckungswert berücksichtigt und andererseits auch für das unbesicherte Exposure ein Rückfluss im Falle eines Ausfalls unterstellt. Generell unterscheidet die BTV im Rahmen der Wertminderung gem. IFRS 9 ihre Kunden auf Basis ihres Segments, wobei insgesamt vier Segmente – (i) Firmenkunden, (ii) Privatkunden, (iii) Staaten und (iv) Banken – zur Anwendung kommen. Die Segmentzuordnung des Kunden hat einen Einfluss auf die prognostizierten Ausfallwahrscheinlichkeiten und die Verlustquote bei Ausfall, da aufgrund der Zuordnung unterschiedliche empirische Modelle, Ansätze und Parameter in den Berechnungen genutzt werden. Die Verlustquote bei Ausfall für den nicht besicherten Teil einer Forderung sowie die prognostizierten Ausfallwahr - scheinlichkeiten basieren auf segmentspezifischen empirischen Auswertungen. Die einem Finanzinstrument zugeordnete Ausfallwahrscheinlichkeit wird durch segmentspezifische Modelle ermittelt, welche neben dem Kundenrating auch zukunftsorientierte makroökonomische Informationen berücksichtigen. Im Rahmen der Model - lierung werden die aus den einjährigen segmentspezifischen empirischen Migrationsmatrizen abgeleiteten und vom Rating abhängigen Ausfallwahrscheinlichkeiten (gemäß Masterskala) unter Berücksichtigung von internen und externen makroökono - mischen Prognosen und deren erwartete Wirkung auf die zukünftigen Portfolioausfallraten der BTV adjustiert und auf diese Weise in Point-in-Time-Ausfallwahrscheinlichkeiten überführt. Die Prognosen berücksichtigen dabei Vorhersagen über die Entwicklung makroökonomischer Variablen, wie bspw. des realen Bruttoinlandsproduktwachstums oder des Wachstums der realen Bruttoanlageinvestitionen, und werden zur Prognose der segmentspezifischen Portfolioausfallraten genutzt, welche in weiterer Folge zur Skalierung der Ausfallwahrscheinlichkeiten (Bayes’scher Skalaransatz) genutzt werden. Die in der Berechnung zur Anwendung kommenden (marginalen) Ausfallwahrscheinlichkeiten entsprechen somit nicht den Through-the-Cycle-Ausfallwahrscheinlichkeiten, sondern sind Point-in-Time-Ausfallwahrscheinlichkeiten. Dabei beträgt die Prognoseperiode für die Point-in-Time-Ausfallwahrscheinlichkeiten zwei Jahre. Nach diesen zwei Jahren erfolgt eine lineare Extrapolation über die folgenden drei Jahre zu den Through-the-Cycle-Ausfallwahrscheinlichkeiten, welche unter Berücksichti - gung der erwarteten langfristigen mittleren segmentspezifischen Portfolioausfallraten ermittelt werden. Diese Ausfallwahr - scheinlichkeiten werden für die Berechnungen ab dem fünften Jahr genutzt. Die Prognosen der makroökonomischen Variablen der externen Organisation bzw. die aus diesen abgeleiteten prognostizierten Portfolioausfallraten stellen ein Basis-Szenario dar. Für alle finanziellen Vermögenswerte wird der erwartete Kreditverlust für dieses Basis-Szenario ermittelt. Darüber hinaus wird das Basis-Szenario durch zwei weitere, intern modellierte Szenarien ergänzt, wobei ein Szenario eine positivere Entwicklung und das andere Szenario eine negativere Entwicklung der wirtschaftlichen Lage und darauf aufbauend des Ausfallverhaltens auf Portfolioebene widerspiegelt. Auch für diese beiden Szenarien wird für alle finanziellen Vermögenswerte ein erwarteter Kredit - verlust ermittelt. In weiterer Folge wird ein gewichteter Durchschnitt von den szenarioabhängigen erwarteten Kreditverlusten je finanziellem Vermögenswert berechnet. Dieser stellt den tatsächlich erwarteten Kreditverlust dar, wobei für den erwarteten Kreditverlust über die Gesamtlaufzeit alle Perioden bis zum Laufzeitende für die Berechnung genutzt werden. Für den 12-mona - tigen erwarteten Kreditverlust werden alle Perioden bis zum Ende des ersten Jahres bzw. bis zum Laufzeitende, wenn diese geringer als ein Jahr ist, genutzt. Das Gewicht für das Basis-Szenario ist derzeit 60 % und für die beiden anderen Szenarien jeweils 20 %. Die Festlegung der Gewichtung ergibt sich aus der Methodik zur Generierung der vom Basis-Szenario abweichenden Szenarien, sodass die in den jeweiligen Szenarien unterstellten prognostizierten Entwicklungen der Portfolioausfallraten auf Basis der in dem Szenario erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung mit der jeweiligen Gewichtung konsistent sind. Während das Basis-Szenario somit stets dem erwarteten Szenario entspricht und entsprechend ein höheres Gewicht bekommt, stellen die anderen beiden Szenarien eine positive bzw. negative Abweichung des Basis-Szenarios dar, die aufgrund ihrer zugeschriebenen Eintrittswahrscheinlichkeit, betrachtet als Abweichung vom Basis-Szenario, ein Gewicht von jeweils 20 % erhalten. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 25
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Die BTV geht davon aus, dass die drei zur Anwendung kommenden Szenarien in Verbindung mit den durchgeführten Berechnungen für jedes der Szenarien etwaige Nichtlinearitäten in den erwarteten Kreditverlusten adäquat widerspiegeln und somit die Anwendung von drei Szenarien zur Ermittlung der Wertminderung ausreichend ist. Klimabedingte Risiken würden in der Bestimmung der erwarteten Kreditverluste derzeit insofern indirekt wirken, wenn diese einen Effekt auf das aktuelle Kundenrating bzw. auf den Deckungswert individueller Sicherheiten haben. Weitere Details zur Berechnung der erwarteten Kreditverluste in Stufe 1 und Stufe 2 unter Berücksichtigung der aktuellen Situation sind ab Seite 36 dargelegt. Bei tatsächlichem Eintritt von Verlusten bzw. bei Vorliegen von objektiven Hinweisen auf eine Wertminderung wird das Finanzinstrument als wertgemindert eingestuft und in Stufe 3 transferiert. Die dritte Stufe umfasst in der BTV daher sämtliche Positionen, bei denen ein Ausfall gemäß Ausfalldefinition vorliegt. Die BTV hat ihre Ausfalldefinition auf Basis der Bestimmungen gemäß Artikel 178 der EU-Verordnung 575/2013 (Capital Require - ments Regulation – CRR) unter Berücksichtigung der EBA GL 2016/07 zur Anwendung der Ausfalldefinition sowie von § 23 CRR-BV zur Schwellwertdefinition festgelegt. Eine Risikoposition gilt demnach als ausgefallen, wenn: • eine wesentliche Verbindlichkeit des Schuldners gegenüber der BTV mehr als 90 Tage überfällig ist oder • die BTV es als unwahrscheinlich ansieht, dass der Schuldner seine Verbindlichkeiten gegenüber der BTV in voller Höhe begleichen wird, ohne dass die BTV auf die Verwertung von Sicherheiten zurückgreift (drohender Zahlungsausfall), oder • eine wesentliche Verbindlichkeit des Schuldners, dem eine Nachsicht gewährt wurde, während des Nachsichtbewährungs - zeitraumes ausgefallen ist und nach Ablauf der Unterbrechung des Bewährungszeitraumes gegenüber der BTV mehr als 30 Tage überfällig ist oder • ein Schuldner, dem eine Nachsicht gewährt wurde, während des Nachsichtbewährungszeitraumes ausgefallen ist und die BTV nach Ablauf der Unterbrechung des Bewährungszeitraumes eine weitere Nachsicht gewährt. Die Beurteilung, ob eine Forderung gegenüber einem/einer Kund*in überfällig ist, richtet sich ausschließlich nach der zivilrechtli - chen Fälligkeit der Risikoposition. In der BTV findet eine Aufteilung sämtlicher Stufe-3-Positionen abhängig vom Obligo in signifikante und nicht signifikante Fälle statt: Für signifikante Fälle – das sind jene, bei denen das Obligo auf Kundenebene größer gleich 1 Mio. € ist – erfolgt die Ermittlung der Einzelwertberichtigung bzw. Rückstellung durch die Discounted-Cash-Flow(DCF)-Methode, bei welcher die zukünftigen, abgezinsten (beim erstmaligen Ansatz festgelegter Effektivzinssatz oder ein Näherungswert) erwarteten Cashflows den aktuellen Aushaftungen und dem Eventualobligo gegenübergestellt werden. Der Ansatz der Cashflows ist von Fall zu Fall unterschiedlich, folgt aber grundsätzlich der intern festgelegten Logik, welche im Going-Concern- sowie im Gone-Concern- Ansatz jeweils die drei Szenarien „Best Case“, „Realistic Case“ sowie „Worst Case“ unterscheidet. Höhe und Zeitpunkt eines Cashflows werden also je nach Ansatz und Szenario unterschiedlich erfasst. Für nicht signifikante Fälle – das sind jene, bei denen das Obligo auf Kundenebene kleiner als 1 Mio. € ist – erfolgt die Wertmin - derungsermittlung nach pauschalen Kriterien. Das heißt, dass abhängig von der jeweiligen Bonitätsstufe ein pauschaler Prozent - satz vom Blankovolumen (Obligo abzüglich Sicherheitenwerte), welcher auf historischen Erfahrungswerten basiert, an Wert - minderung ermittelt wird. Die Wertminderung erfolgt analog der Stufe 2 in Höhe des Gesamtlaufzeit-Kreditverlusts. Während in Stufe 1 und 2 Zinsen und Wertminderungen getrennt erfasst und die Zinserträge auf Basis des Bruttobuchwertes berechnet werden, werden die Zinserträge in Stufe 3 auf Basis der fortgeführten Anschaffungskosten und somit auf Basis des Bruttobuchwerts nach Abzug der Risikovorsorge berechnet. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 26
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Für Vermögenswerte, die bereits bei Zugang objektive Hinweise auf Wertminderung aufweisen (Purchased or Originated Credit Impaired – POCI), ist beim erstmaligen Ansatz aufgrund der Verwendung eines bonitätsangepassten Effektivzinssatzes keine Wertminderung zu erfassen. Für diese Vermögenswerte gilt, dass nur die seit dem erstmaligen Ansatz kumulierten Änderungen der bei Zugang erwarteten Kreditverluste ertrags- oder aufwandswirksam in der Risikovorsorge erfasst werden. Die POCI- Vermögenswerte werden bei Zugang der Stufe 3 zugeordnet und die Wertminderung erfolgt stets über die Gesamtlaufzeit. POCIs sind in der BTV jedoch derzeit nicht relevant. Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet sind, werden vom Bruttobuchwert der Vermögenswerte abgezogen. Wertminderungen von Fremdkapitalinstrumenten, die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis bewertet werden, sind in der Gewinn- und Verlustrechnung abzubilden. Die Wertminderung selbst führt nicht zu einer Verringerung des Buchwerts dieser Vermögenswerte in der Bilanz, sondern wird im sonstigen Ergebnis gezeigt. In Bezug auf Write-offs erfolgen in der BTV Direktausbuchungen primär aufgrund von gerichtlich fixierten Regelungen (keine Masse vorhanden) oder außergerichtlichen Kapitalmaßnahmen, wozu beispielsweise Haircuts zählen. Die nachgelagerte Ausbuchung von Forderungen ist häufig auf die • Finalisierung von Quotenregelungen, • die Schließung von langjährigen Insolvenzverfahren oder • auf der BTV zur Kenntnis gelangten Umständen bei Verbraucher*innen, die eine Verschlechterung der persönlichen Situation, in Verbindung mit der nicht vorhandenen Erwartung auf eine Verbesserung, zum Gegenstand haben, zurückzuführen. Diese Aspekte stellen somit Indikatoren für die Feststellung von nicht mehr vorhandenen Rückflusserwartungen dar. Die BTV macht nicht vom Wahlrecht der vereinfachten Vorgehensweise für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vertragsvermögenswerte und Forderungen aus Leasingverhältnissen Gebrauch. Nachträgliche Änderungen von vertraglichen Zahlungsströmen gem. IFRS 9 Bei der Würdigung, ob eine Modifikation zu einer wesentlichen Änderung der vertraglichen Zahlungsströme und somit zu einem Abgang des Finanzinstruments führt, werden qualitative und quantitative Faktoren berücksichtigt. Eine qualitative Würdigung ist bei finanziellen Vermögenswerten immer dann ausreichend, wenn mittels dieser eindeutig eine wesentliche Modifikation identifiziert werden kann. Diese kommt insbesondere bei Schuldner- und Währungswechsel oder der Einräumung einer Vertragsklausel, welche die Zahlungsstrombedingungen nicht erfüllt, in Betracht. Bei einer Modifikation eines finanziellen Vermögenswertes, welche nicht vorab als eindeutig wesentliche Vertragsanpassung definiert ist, erfolgt die Beurteilung mittels eines Barwerttests. Demnach liegt eine wesentliche Änderung der Vertragsbedingungen vor, wenn aus der Modifikation eine Barwertdifferenz zwischen der Restschuld der ursprünglichen Zahlungsströme und den neuen Zahlungsströmen resultiert, die mindestens 10 % beträgt. Währungsumrechnung Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sowie nicht abgewickelte Fremdwährungskassage - schäfte werden zu den Richtkursen der EZB des Bilanzstichtages umgerechnet. Devisentermingeschäfte werden zu aktuellen, für die Restlaufzeit gültigen Terminkursen bewertet. Die Umrechnung des Abschlusses der Schweizer Zweigniederlassung erfolgt nach der funktionalen Umrechnungsmethode. Umrechnungsdifferenzen des Gewinnvortrages werden im Eigenkapital erfasst. Die Umrechnung des Abschlusses der BTV Leasing Schweiz AG erfolgt unter Anwendung der einheitlichen Stichtags - kursmethode, Umrechnungsdifferenzen werden im Eigenkapital erfasst. Neben Finanzinstrumenten in der funktionalen Währung bestehen vorwiegend auch Finanzinstrumente in Schweizer Franken und US-Dollar. Barreserve Als Barreserve werden der Kassenbestand und die Guthaben bei Zentralnotenbanken ausgewiesen. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 27
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Risikovorsorgen Den besonderen Risiken des Bankgeschäftes trägt die BTV durch die Bildung von Wertberichtigungen und Rückstellungen im entspre- chenden Ausmaß Rechnung. Für Bonitätsrisiken wird auf Basis konzerneinheitlicher Bewertungsmaßstäbe und unter Berücksichtigung etwaiger Besicherungen vorgesorgt. Anteile an at-equity-bewerteten Unternehmen In dieser Position werden die Beteiligungen an jenen assoziierten Unternehmen, die gemäß der Equity-Methode einbezogen werden, ausgewiesen. An jedem Bilanzstichtag beurteilt der BTV Konzern, ob sich objektive Hinweise darauf ergeben, dass die Beteiligung an assoziierten Unternehmen wertgemindert sein könnte, beispielsweise wenn die Buchwerte des Reinvermögens wertmäßig die Marktkapitalisierungen überschreiten. Liegen objektive Hinweise vor, so wird der Buchwert auf Wertminderung überprüft, indem sein erzielbarer Betrag, der dem höheren der beiden Beträge aus Nutzungswert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Verkaufskosten entspricht, mit dem Buchwert verglichen wird. In weiterer Folge wird, sofern sich eine Notwendigkeit gemäß IAS 28 ergibt, eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt. Die wechselseitigen Beteiligungen mit der Oberbank AG und mit der BKS Bank AG sind unter dem Begriff Ringbeteiligung bekannt. Bei der Werthaltigkeitsprüfung der Ringbeteiligung wird, nachdem überprüft wurde, ob ein Wertminderungsindikator vorliegt, der geplante Jahresüberschuss auf Ebene Einzelabschluss (somit inklusive erwarteter Dividenden der Schwesterbanken) herangezogen. In einem zweiten Schritt werden die geplanten Dividenden der Schwesterbanken eliminiert. Im dritten Schritt werden allfällige Rücklagendotierungen in der Detailplanungsphase (zur Einhaltung von Eigenmittelvorschriften) abgezogen. Als Ergebnis daraus und somit als Basis für die Bewertung steht das ausschüttungsfähige Ergebnis (gegebenenfalls belastet mit Refinanzierungsaufwen - dungen). Die Werthaltigkeit der wechselseitigen Beteiligungen war im Berichtsjahr gegeben. Handelsaktiva In den Handelsaktiva werden zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögensgegenstände (siehe Notes 7) abgebildet. Diese Finanzinstrumente dienen dazu, aus Kurs- und Preisunterschieden bzw. Zinsschwankungen innerhalb eines kurz- bzw. mittelfristigen Wiederverkaufs einen Gewinn zu erzielen. Alle Handelsaktiva, das sind positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten sowie Fonds, werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Immaterielles Anlagevermögen Diese Position umfasst Mietrechte, gewerbliche Schutzrechte und sonstige Rechte. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskos - ten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear auf Basis der geschätzten Nut - zungsdauer. Die erwartete Nutzungsdauer sowie die Abschreibungsmethode werden am Ende jedes Geschäftsjahres überprüft und sämtliche Schätzungsänderungen prospektiv berücksichtigt. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 15 Jahren. Bei Vorliegen einer Wertminderung gemäß IAS 36 werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wenn der Grund für eine früher durchgeführte außerplanmäßige Abschreibung entfallen ist, erfolgt außer bei Firmenwerten eine Zuschreibung auf die fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Sachanlagen Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und – sofern notwendig – um außerplanmäßige Abschreibungen. Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen. Die Abschreibungsdauer beträgt für Gebäude 33 bis 50 Jahre, bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 20 Jahre. Eine BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 28
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Ausbuchung des voll abgeschriebenen Anlagevermögens erfolgt bei Außerbetriebnahme. Bei Anlagenabgängen werden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sowie die kumulierten Abschreibungen abgesetzt. Ergebnisse aus Anlagenabgängen (Veräußerungserlös abzüglich Buchwert) werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Güter des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Anschaffungs- und Herstellungsnebenkosten und Erweiterungsinvestitionen werden aktiviert, hingegen werden Instandhaltungsaufwendungen in der Periode, in der sie angefallen sind, aufwandswirksam erfasst. Fremdkapitalkosten, die direkt der Anschaffung oder Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden können, werden in die Anschaffungs- oder Herstellungskosten einbezogen. Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien Grundstücke und Gebäude und Einbauten in Mietlokale, die der BTV Konzern als Finanzinvestitionen zur Erzielung von Mieter - trägen und Wertsteigerungen langfristig hält, werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bilanziert. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden beträgt 33 bis 50 Jahre, bei Einbauten in Mietlokalen richtet sich die Nutzungsdauer nach der Mietdauer. Die entsprechenden Mieterträge werden in der GuV-Position „Sonstiger betrieblicher Erfolg“ ausgewiesen. Leasing Der BTV Konzern bilanziert Leasingverhältnisse gemäß den Vorschriften des IFRS 16 „Leasingverhältnisse“. Leasingnehmer: Bei Vorliegen eines Leasingverhältnisses erfasst die BTV ein Nutzungsrecht, welches das Recht auf Nutzung des zugrunde liegenden Vermögenswertes darstellt, sowie eine korrespondierende Leasingverbindlichkeit in der Bilanz. Bei der Bestimmung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis gem. IFRS 16 enthält, beurteilt die BTV mit Abschluss eines jeden Vertrages, ob die vertragliche Vereinbarung ein Leasingverhältnis darstellt oder ein solches begründet. Dazu wird auf Basis des einzelnen Vertrages beurteilt, ob der Vermögenswert, welcher der Vereinbarung zugrunde liegt, ein konkret identifizierbarer Vermögenswert ist, ob die BTV als Leasingnehmer dazu berechtigt ist, im Wesentlichen den gesamten wirtschaftlichen Nutzen aus der Verwendung des Vermögenswerts zu ziehen, sowie ob die BTV das Recht zur Bestimmung der Nutzung des Vermögenswerts innehat. Wenn diese drei Bedingungen kumulativ erfüllt sind, liegt ein Leasingverhältnis im Sinne des IFRS 16 vor. Eine Leasingverbindlichkeit ist gemäß IFRS 16 zu Beginn des Leasingverhältnisses mit dem Barwert der zu dem Zeitpunkt noch nicht geleisteten Leasingzahlungen zu bewerten. Mangels Vorliegen der vollständigen Informationen, die zur Bestimmung des zur Abzinsung vorrangig zu verwendenden impliziten Zinssatzes notwendig sind, zinst die BTV die künftigen Leasingzahlungen mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz ab. Die Leasingverbindlichkeit ist in den Folgeperioden in Abhängigkeit von der vereinbar - ten Tilgung fortzuschreiben. Die Leasingverbindlichkeit ist neu zu bewerten, wenn es eine Änderung einer bereits im Rahmen der Zugangsbewertung vorgenommenen Schätzung der Zahlungserwartungen gibt. Das Nutzungsrecht am Leasinggegenstand ist zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewerten. Zu den Anschaffungskosten zählen der Betrag aus der erstmaligen Bewertung der Leasingverbindlichkeit, sämtliche Leasingzahlungen, die zu oder vor Beginn der Laufzeit des Leasingverhältnisses getätigt werden, anfängliche direkte Kosten sowie geschätzte Kosten des Rückbaus. Die Laufzeit des Leasingverhältnisses setzt sich zusammen aus dem unkündbaren Zeitraum sowie aus Perioden, für die eine Verlängerungsoption mit hinreichender Sicherheit ausgeübt wird bzw. für die eine einseitige Kündigungsoption mit hinreichen - der Sicherheit nicht ausgeübt wird. Bei der Beurteilung, ob die Ausübung bzw. Nichtausübung der Optionen hinreichend sicher BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 29
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ist, berücksichtigt die BTV insbesondere die Bedeutung des Vermögenswerts für den Konzern, Kündigungskosten und Kosten im Hinblick auf die Bestimmung eines alternativen Vermögenswerts sowie wesentliche Einbauten der BTV. Ergibt sich durch die Berücksichtigung aller Faktoren zum Bereitstellungsdatum eine Laufzeit von maximal 12 Monaten, liegt ein kurzfristiges Leasingverhältnis vor. Für kurzfristige Leasingverhältnisse sowie für Leasingverhältnisse, deren zugrunde liegender Vermögens - wert einen Neuwert von 5 Tsd. € im Beurteilungszeitpunkt nicht übersteigt, nimmt die BTV vom Wahlrecht Gebrauch, diese Leasingverhältnisse nicht zu bilanzieren, und erfasst stattdessen Zahlungen aus diesen Verträgen aufwandswirksam linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses. Leasinggeber: Werden im Rahmen eines Leasingverhältnisses alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen übertragen, handelt es sich um ein Finanzierungsleasing. Die BTV beurteilt insbesondere anhand der folgenden Indikatoren, ob es sich um ein als Finanzierungsleasing klassifiziertes Leasingverhältnis handeln könnte: • Am Ende der Laufzeit des Leasingverhältnisses wird dem Leasingnehmer das Eigentum an dem Vermögenswert übertragen. • Der Leasingnehmer hat die Option, den Vermögenswert zu einem Preis zu erwerben, der erwartungsgemäß deutlich niedri - ger als der zum möglichen Optionsausübungszeitpunkt beizulegende Zeitwert des Vermögenswerts ist, sodass zu Beginn des Leasingverhältnisses hinreichend sicher ist, dass die Option ausgeübt wird. • Die Laufzeit des Leasingverhältnisses umfasst den überwiegenden Teil der wirtschaftlichen Nutzungsdauer des Vermögens - werts, auch wenn das Eigentumsrecht nicht übertragen wird. • Der Vermögenswert ist so speziell, dass er ohne wesentliche Veränderung nur vom Leasingnehmer genutzt werden kann. Werden nicht im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen übertragen, wird ein Leasingverhält - nis als Operating-Leasingverhältnis eingestuft. Bei einem Finanzierungsleasing werden die im Rahmen des Leasings gehaltenen Vermögenswerte als Forderung in Höhe der Nettoinvestition in das Leasingverhältnis eingebucht. Die Leasingraten werden in einen Tilgungs- und einen Zinsanteil zerlegt, wobei letzterer so auf die Laufzeit des Leasingverhältnisses zu verteilen ist, dass sich auf Basis des internen Zinssatzes des Leasinggebers eine periodisch gleichbleibende Rendite des Nettoinvestitionswerts ergibt. Leasingzahlungen aus Operating-Leasingverhältnissen sind linear als Ertrag zu erfassen. Bei einem Operating-Leasingverhältnis hat der Leasinggeber den Vermögenswert im Zugangszeitpunkt mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu bewerten und in der Bilanz seiner Art entsprechend darzustellen. Der Vermögenswert wird in der Folge, je nachdem, ob es sich um bewegliches Anlagevermögen oder um Immobilien handelt, gemäß IAS 16 „Sachanlagen“ oder IAS 38 „Immaterielle Vermö - genswerte“ fortgeschrieben. Kurzfristiges Vermögen Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte des bankfremden Bereichs werden in den sonstigen Aktiva ausgewiesen und umfassen im Wesentlichen die Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen und Vermö - genswerte der Silvretta Montafon Holding GmbH sowie der Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zum niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Skonti und Rabatte sowie ähnliche Preisminderungen, und dem Nettoveräußerungswert. Die Anschaffungskosten werden nach dem gleitenden Durch - schnittspreisverfahren ermittelt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Niedrigere Werte am Abschlussstichtag aufgrund gesunkener Veräußerungserlöse werden berücksichtigt. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 30
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Primärmittel Die Primärmittel setzen sich aus den Positionen „Verbindlichkeiten gegenüber Kunden“ und „Sonstige Finanzverbindlichkeiten“ der Bewertungskategorien „fortgeführte Anschaffungskosten“ sowie „Fair-Value-Option“ zusammen. Rückstellungen Langfristige Personalrückstellungen (Pensions-, Abfertigungs-, Jubiläumsgeld- und Sterbequartalverpflichtungen) werden gemäß IAS 19 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren („Projected-Unit-Credit-Methode“) ermittelt. Die zukünftigen Verpflichtun - gen werden, basierend auf versicherungsmathematischen Gutachten, unter Berücksichtigung nicht nur der am Bilanzstichtag bekannten Renten, sondern auch der künftig zu erwartenden Steigerungsraten bewertet. Sonstige Rückstellungen werden gemäß IAS 37 gebildet, wenn der Konzern bestehende rechtliche oder faktische Verpflichtun - gen hat, die aus zurückliegenden Transaktionen oder Ereignissen resultieren, bei denen es wahrscheinlich ist, dass zur Erfüllung der Verpflichtung ein Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen erforderlich ist, und eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist. Rückstellungen unterliegen einer jährlichen Überprüfung und Neufestsetzung. Dabei bestehen Schätzungsunsicherheiten, die im kommenden Jahr zu Veränderungen führen können. Sonstige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus bankfremden Leistungen sind nicht verzinslich und werden mit dem Nominalwert angesetzt. Steueransprüche und Steuerschulden Ansprüche und Verpflichtungen aus Ertragsteuern werden in den Positionen „Steueransprüche“ bzw. „Steuerschulden“ ausge - wiesen. Für die Berechnung latenter Steuern wird das bilanzbezogene Temporar-Konzept, das die Wertansätze der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit den Wertansätzen vergleicht, die für die Besteuerung des jeweiligen Konzernunternehmens zutref - fend sind, angewandt. Differenzen zwischen diesen beiden Wertansätzen führen zu temporären Unterschieden, für die latente Steueransprüche oder latente Steuerverpflichtungen zu bilanzieren sind. Laufende Ertragsteueransprüche und -verpflichtungen sind mit den Steuerwerten angesetzt, in deren Höhe die Verrechnung mit den jeweiligen Steuerbehörden erwartet wird. Aktive latente Steuern auf noch nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge werden dann bilanziert, wenn es wahrscheinlich ist, dass in der Zukunft zu versteuernde Gewinne in entsprechender Höhe erwirtschaftet werden. Abzinsungen für latente Steuern werden nicht vorgenommen. Die Möglichkeit der Gruppenbesteuerung wird von der BTV als Gruppenträger genutzt. Echte Pensionsgeschäfte Echte Pensionsgeschäfte sind Vereinbarungen, durch die finanzielle Vermögenswerte gegen Zahlung eines Betrages übertragen werden und in denen gleichzeitig vereinbart wird, dass die finanziellen Vermögenswerte später gegen Entrichtung eines im Voraus vereinbarten Betrages an den Pensionsgeber zurückübertragen werden müssen. Die infrage stehenden finanziellen Vermögenswerte verbleiben weiterhin in der Bilanz des BTV Konzerns. Diese werden nach den entsprechenden Bilanzierungsre - geln der jeweiligen Bilanzposition bewertet. Die erhaltene Liquidität aus den Pensionsgeschäften wird als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden passiviert. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 31
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Zinsüberschuss Im Zinsüberschuss sind Erträge und Aufwendungen, die ein Entgelt für die Überlassung von Kapital darstellen, enthalten. Darüber hinaus sind in diesem Posten auch die Erträge aus dem sonstigen Finanzvermögen, Erträge aus Beteiligungen und Erträge aus den Handelsaktiva ausgewiesen. Aufwendungen aus sonstigen Finanzverbindlichkeiten, Handelspassiva und Zinsauf - wendungen für langfristige Personalrückstellungen werden ebenfalls in diesem Posten verbucht. Außerdem werden Negativ - zinsen in eigenen Positionen ausgewiesen. Die negativen Zinsaufwendungen werden als Zinserträge aus Verbindlichkeiten und die negativen Zinserträge als Zinsaufwendungen aus Vermögenswerten dargestellt. Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht abgegrenzt und erfasst. Beteiligungserträge werden mit der Ent- stehung des Rechtsanspruches auf Zahlung vereinnahmt. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft Der Posten „Kreditrisikovorsorge“ beinhaltet Zuführungen zu Wertberichtigungen und Rückstellungen bzw. Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie Direktabschreibungen und nachträgliche Eingänge bereits ausgebuchter Forderungen im Zusammenhang mit dem Kreditgeschäft. Provisionsüberschuss Der Provisionsüberschuss ist der Saldo aus den Erträgen und den Aufwendungen aus dem Dienstleistungsgeschäft. Diese um- fassen vor allem Erträge und Aufwendungen für Dienstleistungen aus dem Zahlungsverkehr, dem Wertpapiergeschäft, dem Kreditgeschäft sowie aus dem Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft und dem sonstigen Dienstleistungsgeschäft. Erfolg aus at-equity-bewerteten Unternehmen Erträge aus den at-equity-bewerteten Unternehmen werden in diesem Posten verbucht. Handelsergebnis Dieser Posten beinhaltet realisierte Gewinne und Verluste aus Verkäufen von Devisen und Valuten, Wertpapieren, Derivaten und sonstigen Finanzinstrumenten des Handelsbestands sowie unrealisierte Bewertungsgewinne und -verluste aus der Marktbewer - tung von Devisen und Valuten, Wertpapieren, Derivaten und sonstigen Finanzinstrumenten des Handelsbestands. Erfolg aus Finanzgeschäften Unter dieser Position werden sowohl Bewertungserfolge als auch realisierte Erfolge aus dem Abgang von Wertpapieren, Derivaten, Kreditforderungen und eigenen Emissionen erfasst. Verwaltungsaufwand Im Verwaltungsaufwand werden der Personalaufwand, der Sachaufwand sowie planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagever - mögen, auf immaterielles Anlagevermögen und auf als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien auf die Berichtsperiode abgegrenzt ausgewiesen. In den Personalaufwendungen werden Löhne und Gehälter, variable Gehaltsbestandteile, gesetzliche und freiwillige Sozialaufwen - dungen, personalabhängige Steuern und Abgaben sowie Aufwendungen (einschließlich der Veränderung von Rückstellungen) für Abfertigungen, Pensionen, Jubiläumsgeld und Sterbequartal verbucht, soweit sie nicht im sonstigen Ergebnis erfasst werden. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 32
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Im Sachaufwand sind neben dem EDV-Aufwand, dem Raumaufwand sowie den Aufwendungen für den Bürobetrieb, dem Aufwand für Werbung und Marketing und dem Rechts- und Beratungsaufwand noch sonstige Sachaufwendungen enthalten. Sonstiger betrieblicher Erfolg Im Sonstigen betrieblichen Erfolg sind all jene Erträge und Aufwendungen des BTV Konzerns ausgewiesen, die nicht der laufen - den Geschäftstätigkeit zuzurechnen sind. Dazu zählen insbesondere die Ergebnisse aus der Vermietung/Verwertung von als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien und sonstigen Sachanlagen, Wareneinsätze sowie Erlöse aus bankfremdem Ge - schäft, wie Versicherungen, Seilbahn- sowie Tourismusumsätze. Darüber hinaus werden in dieser Position neben Aufwendungen aus sonstigen Steuern und Abgaben auch Aufwendungen aus der Dotierung sowie Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und Ertrag In dieser Position werden laufende und latente Ertragsteuern erfasst. Diese beinhalten die in den einzelnen Konzernunternehmen auf Grundlage der steuerlichen Ergebnisse errechneten laufenden Ertragsteuern, Ertragsteuerkorrekturen für Vorjahre sowie die Veränderung der latenten Steuerabgrenzungen. Ermessensentscheidungen, Annahmen, Schätzungen Bei der Erstellung des BTV Konzernzwischenabschlusses werden Werte ermittelt, die auf Grundlage von Ermessensentschei - dungen sowie unter Verwendung von Schätzungen und Annahmen festgelegt werden. Die damit verbundenen Unsicherheiten könnten in zukünftigen Berichtsperioden zu zusätzlichen Erträgen oder Aufwendungen führen sowie eine Anpassung der Buchwerte in der Bilanz notwendig machen. Die verwendeten Schätzungen und Annahmen des Managements basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und nach heutigem Ermessen wahrscheinlichen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse. Dies mit der Zielsetzung, aussagekräftige Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu geben. Wesentliche Ermessensentscheidungen Nachfolgend werden Ermessensentscheidungen aufgezeigt, die das Management des Unternehmens getroffen hat und die die Beträge im Konzernzwischenabschluss wesentlich beeinflussen. Schätzunsicherheiten Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie die sonstigen maßgeblichen Quellen von Schätzunsicherheiten sind im Wesentlichen von folgenden Sachverhalten betroffen: Beizulegender Zeitwert von Finanzinstrumenten Kann der beizulegende Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten nicht auf Basis von Daten eines aktiven Marktes abgeleitet werden, wird er unter Verwendung verschiedener Bewertungsmodelle ermittelt. Die Input- Parameter für diese Modellberechnungen werden, soweit möglich, von beobachtbaren Marktdaten abgeleitet. Die zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente werden wie folgt der dreistufigen Bewertungshierarchie zum Fair Value zugeordnet. Diese Hierarchie spiegelt die Bedeutung der für die Bewertung verwendeten Inputdaten wider und ist wie folgt gegliedert: BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 33
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Notierte Preise in aktiven Märkten (Level 1): Diese Kategorie enthält an wichtigen Börsen notierte Eigenkapitaltitel, Unternehmensschuldtitel und Staatsanleihen. Der Fair Value von in aktiven Märkten gehandelten Finanzinstrumenten wird auf der Grundlage notierter Preise ermittelt, sofern diese die im Rahmen von regelmäßig stattfindenden und aktuellen Transaktionen verwendeten Preise darstellen. Ein aktiver Markt muss kumulativ folgende Voraussetzungen erfüllen: • Die auf dem Markt gehandelten Produkte sind homogen, • vertragswillige Käufer und Verkäufer können i. d. R. jederzeit gefunden werden und • Preise stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ein Finanzinstrument wird als auf einem aktiven Markt notiert angesehen, wenn notierte Preise leicht und regelmäßig von einer Börse, einem Händler oder Broker, einer Branchengruppe, einer Preis-Service-Agentur oder einer Aufsichtsbehörde verfügbar sind und diese Preise tatsächliche und sich regelmäßig ereignende Markttransaktionen repräsentieren. Bewertungsverfahren mittels beobachtbarer Parameter (Level 2): Diese Kategorie beinhaltet die OTC-Derivatekontrakte, Forderungen sowie die emittierten, zum Fair Value klassifizierten Schuldtitel des Konzerns. Bewertungsverfahren mittels wesentlicher nicht beobachtbarer Parameter (Level 3): Die Finanzinstrumente dieser Kategorie weisen Inputparameter auf, die auf nicht beobachtbaren Marktdaten basieren. Die Zuordnung bestimmter Finanzinstrumente zu den Level-Kategorien erfordert eine systematische Beurteilung, insbesondere wenn die Bewertung sowohl auf beobachtbaren als auch auf nicht am Markt beobachtbaren Parametern beruht. Auch unter Berücksichtigung von Änderungen im Bereich von Marktparametern kann sich die Klassifizierung eines Instrumentes im Zeitablauf ändern. Bei Wertpapieren und sonstigen Beteiligungen, die zum Fair Value bewertet werden, werden folgende Bewertungsverfahren angewandt: Level 1 Der Fair Value leitet sich aus den an der Börse gehandelten Transaktionspreisen ab. Level 2 Wertpapiere, die nicht in einem aktiven Markt gehandelt werden, werden mittels der Discounted-Cash-Flow-Methode bewer - tet. Das bedeutet, dass die zukünftig projizierten Cashflows mittels geeigneter Diskontfaktoren abgezinst werden, um den Fair Value zu ermitteln. Die Diskontfaktoren beinhalten sowohl die kreditrisikolose Zinskurve als auch Kreditaufschläge (Credit Spreads), welche sich nach der Bonität und der Rangigkeit des Emittenten richten. Die Zinskurve zur Diskontierung beinhaltet dabei am Markt beobachtbare Depot-, Geldmarktfutures- und Swapsätze. Die Ermittlung der Credit Spreads richtet sich nach einem 3-stufigen Verfahren: 1) Existiert für den Emittenten eine am Markt aktiv gehandelte Anleihe gleichen Ranges und gleicher Restlaufzeit, wird dieser Credit Spread eingestellt. 2) Existiert keine vergleichbare am Markt aktiv gehandelte Anleihe, wird der Credit Default Swap Spread (CDS-Spread) mit ähnlicher Laufzeit verwendet. 3) Existiert weder eine vergleichbare am Markt aktiv gehandelte Anleihe noch ein aktiv gehandelter CDS, so wird der Kreditauf - schlag eines vergleichbaren Emittenten verwendet (Level 3). Zurzeit gibt es diesen Anwendungsfall im BTV Konzern nicht. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 34
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Level 3 Die beizulegenden Zeitwerte der angeführten finanziellen Vermögenswerte in der Stufe 3 wurden in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsverfahren bestimmt. Wesentliche Eingangsparameter sind der Abzinsungssatz sowie langfristige Erfolgs- und Kapitalisierungsgrößen unter Berücksichtigung der Erfahrung der Geschäftsführung sowie Kenntnisse der Marktbedingungen der spezifischen Branche. Die Emissionen werden dem Level 2 zugeordnet, die Bewertung erfolgt nach dem folgenden Verfahren: Level 2 Die eigenen Emissionen unterliegen nicht einem aktiven Handel am Kapitalmarkt. Es handelt sich vielmehr um Retail-Emissionen und Privatplatzierungen. Die Bewertung findet somit mittels eines Discounted-Cash-Flow-Bewertungsmodells statt. Diesem liegen eine auf Geldmarktzinsen und Swapzinsen basierende Zinskurve und Kreditaufschläge der BTV zugrunde. Die Derivate werden auch dem Level 2 zugeordnet. Folgende Bewertungsverfahren kommen zur Anwendung: Level 2 Derivative Finanzinstrumente gliedern sich in Derivate mit symmetrischem Auszahlungsprofil sowie Derivate mit asymmetrischem Auszahlungsprofil. Derivate mit symmetrischem Auszahlungsprofil beinhalten in der BTV Zinsderivate (Zinsswaps und Zinstermingeschäfte) und Fremdwährungsderivate (FX Swaps, Cross Currency Swaps und FX-Outright- Geschäfte). Diese Derivate werden mittels Discounted-Cash-Flow-Methode berechnet, welche durchgehend auf am Markt beobachtbaren Geldmarktzinssätzen, Geldmarktfutures-Zinssätzen, Swapsätzen sowie Basisspreads basiert. Derivate mit asymmetrischem Auszahlungsprofil beinhalten in der BTV Zinsderivate (Caps und Floors). Die Ermittlung des Fair Values erfolgt hier mittels des Black-76-Optionspreismodells. Sämtliche Inputs sind entweder vollständig direkt am Markt beobachtbar (Geldmarktsätze, Geldmarktfutures-Zinssätze sowie Swapsätze) oder von am Markt beobachtbaren Inputfaktoren abgeleitet (implizite von Optionspreisen abgeleitete Cap/Floor-Volatilitäten). Die Kredite, die zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren sind, werden wie folgt bewertet: Level 3 Die Kredite, die zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren sind, werden mittels eines Discounted-Cash-Flow-Verfahrens bewertet, bei dem die zukünftig erwarteten Cashflows für die Laufzeit des Instruments unter Berücksichtigung des Kreditrisikos und der Liquiditätspreiskomponente abgezinst werden. Die Diskontkurve wird dabei um ein Epsilon erhöht, welches so kali - briert wird, dass das Geschäft zum Initialisierungszeitpunkt der Nominale entspricht und somit keinen Bewertungsgewinn/- verlust erzeugt. Die Summe der auf diese Weise abgezinsten Cashflows ergibt den beizulegenden Zeitwert. Die Fair-Value-Hierarchie und Fair Values von Finanzinstrumenten werden in den Notes 31 und 31a näher erläutert. Risikovorsorgen im Ausleihungsgeschäft Der Bestand an Risikovorsorgen wird durch Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Kreditausfälle und die Zusammensetzung der Qualität des Kreditbestandes bestimmt. Zusätzlich ist es für die Ermittlung des Aufwandes an Risikovorsorge nötig, die Höhe und den Zeitpunkt zukünftiger Cashflows zu schätzen. Auf Basis der erwarteten Kreditverluste (ECL) werden Wertminderungen einzelner Finanzinstrumente, die noch nicht feststellbar sind, gebildet. Angaben zu Grundlagen der verwendeten Inputfaktoren, Annahmen und Schätzverfahren, um die erwarteten Kreditverluste zu bemessen sowie um zu bestimmen, ob sich das Ausfallrisiko bei einem Finanzinstrument seit dem erstmaligen Ansatz signifikant BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 35
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erhöht hat, und um zu bestimmen, ob ein finanzieller Vermögenswert einer mit beeinträchtigter Bonität ist, werden im Teil „Erfassung von Wertminderungen gemäß IFRS 9“ auf Seite 23 näher erläutert. Langfristige Personalrückstellungen Langfristige Personalrückstellungen werden mittels versicherungsmathematischer Verfahren bewertet. Die versicherungsmathematischen Berechnungen basieren auf Annahmen zu Diskontierungszinssatz, künftigen Gehaltsentwicklungen, Sterblichkeit und künftigen Pensionsanhebungen. Sonstige Rückstellungen Die Bildung von Rückstellungen erfordert eine Einschätzung, inwieweit das Unternehmen aufgrund von vergangenen Ereignissen eine Verpflichtung gegenüber Dritten hat. Zudem sind bei der Rückstellungsermittlung Schätzungen hinsichtlich Höhe und Fälligkeit der zukünftigen Cashflows notwendig. Nähere Details werden in Note 15a dargestellt. Der Verbrauch der Rückstellungen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in den kommenden Jahren erwartet. Ertragsteuern Laufende Steueransprüche und -schulden für das Berichtsjahr und frühere Perioden werden mit jenem Betrag angesetzt, in dessen Höhe eine Erstattung der oder eine Zahlung an die Steuerbehörde erwartet wird. Die BTV und ihre Tochterunternehmen unterliegen regelmäßigen Steuerprüfungen von Finanzbehörden mit möglichen Feststellungen. Latente Steuern Aktive latente Steuern werden für steuerlich verwertbare temporäre Differenzen gebildet. Hierfür wird vorausgesetzt, dass in Zukunft ein zu versteuerndes Ergebnis zur Verrechnung mit den Verlusten zur Verfügung steht. Ermessensentscheidungen und Schätzungen sind erforderlich, um auf Basis des zukünftigen zu versteuernden Gewinns sowie zukünftiger Steuerplanungen festzustellen, in welcher Höhe aktive latente Steuern anzusetzen sind. Aktuelle Entwicklungen mit Bezug auf die Ermittlung der erwarteten Kreditverluste Im Vergleich zum 31.12.2025 haben sich die Wertberichtigungen und die Rückstellungen für freie Rahmen und Garantien um rund +2,3 Mio. € erhöht. Diese Zunahme der Risikovorsorge setzt sich aus einer Erhöhung um rund +3,3 Mio. € in Stufe 3 sowie einer Verringerung um rund −1,0 Mio. € in Stufe 1 und 2 zusammen. Zur adäquaten Berücksichtigung der derzeitigen Situation wurde weiterhin eine Modellkomponente unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag verfügbaren Informationen über die gegenwärtigen Bedingungen und Prognosen künftiger wirtschaftlicher Entwicklungen adjustiert. Bei der adjustierten Modellkomponente handelt es sich um die szenarioabhängigen Prognosen der Portfolioausfallraten für die Segmente Firmenkunden und Privatkunden. Diese werden zur Transformation der Through-the-Cycle- in Point-in-Time-Ausfallwahrscheinlichkeiten genutzt. Im Rahmen der aktuellen Situation werden die Erwartungen über die zukünftigen Portfolioausfallraten qualitativ, unter Berücksichtigung aktueller wirtschaftlicher Prognosen und der Eigenschaften der historischen Ausfallratenzeitreihen, gebildet und direkt zur Transformation der Through-the-Cycle- in Point-in-Time-Ausfallwahrscheinlichkeiten genutzt. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 36
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Grundlage für die qualitative Herleitung der Ausfallraten sind aktuelle Prognosen zu verschiedenen makroökonomischen Faktoren (u. a. Entwicklung des Output-Gaps und des BIP, Arbeitslosenrate, Geschäftserwartungen) von verschiedenen Anbie - tern (u. a. OECD, EZB, WIFO, EIU) in Kombination mit den aktuellen Entwicklungen des Russland-Ukraine-Kriegs, des Nahost - konflikts, der Energiepreise und von Inflations- und Zinserwartungen sowie unter Einbeziehung der Wirkung von staatlichen Stabilisierungsmaßnahmen. Diese Faktoren werden umfassend analysiert, um darauf aufbauend deren Einfluss auf die zukünfti - gen Portfolioausfallraten zu bestimmen. Bei den drei Szenarien handelt es sich um ein Basisszenario, welches den erwarteten Verlauf der Portfolioausfallraten darstellt und mit 60 % gewichtet wurde, sowie jeweils ein Szenario für eine negative und eine positive Abweichung vom Basisszenario mit einer Gewichtung von jeweils 20 %. Somit wurde die Szenariogewichtung im Vergleich zum 31.12.2025 nicht verändert. Die szenariobedingten Prognosen der Portfolioausfallraten wurden unter Berücksich - tigung dieser Gewichtung, welche mit erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeiten korrespondiert, gebildet. Auf Basis der zum Abschlussstichtag verfügbaren makroökonomischen Prognosen ist von einer sich bessernden, jedoch weiter - hin angespannten Lage auszugehen. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte haben sich die im Rahmen der ECL-Berechnung genutzten Point-in-Time-Ausfallwahrscheinlichkeiten im Vergleich zum 31.12.2025 verringert. Die segmentspezifischen LGD-Parameter für unbesichertes Exposure (Blanko-LGD) liegen wie zum 31.12.2025 zwischen Werten von 44 % bis 54 %. Der zum 31.12.2025 eingesetzte Overlay-Ansatz für gefährdete Unternehmen in den Branchen Automotive, Bauwirtschaft, Großhandel, Immobilien-Entwicklungsprojekte, Maschinenbau, Realitätenwesen und Sachgütererzeugung wurde aktualisiert. Daraus ergibt sich ein Effekt von +4,0 Mio. € Aufwand. Weitere Informationen zur Schätzung der erwarteten Kreditverluste sind in den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen ab Seite 18 und in den entsprechenden Anhangsangaben ab Seite 39 beschrieben. Aufgrund von geänderten Zahlungsplänen kann es zu einem Barwertverlust bzw. -gewinn des einzelnen Kreditvertrages kommen, der in der Regel mit einer einmaligen Anpassung des Bruttobuchwerts als unwesentliche Modifikation dieses Vertrages in der Gewinn- und Verlustrechnung der BTV erfasst wird. Im ersten Halbjahr 2026 wurden diesbezüglich 1,0 Mio. € im Konzernergebnis berücksichtigt. Wesentliche Geschäftsfälle der bzw. nach der Berichtsperiode Die Beschlussfassungen aus der 108. ordentlichen Hauptversammlung der BTV Vier Länder Bank AG am 13.05.2026 sind auf der BTV Homepage (www.btv.at) unter Über uns > Investor Relations > Hauptversammlung veröffentlicht. Zwischen dem Ende der Berichtsperiode und der Erstellung des Periodenabschlusses fanden im BTV Konzern keine wesentli - chen Ereignisse statt, die das im vorliegenden Bericht vermittelte Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussten und somit berichtet werden müssen. Die BTV ist weder von der Ukraine-Krise noch vom Nahostkonflikt direkt betroffen. Indirekte Auswirkungen können zum derzeitigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden (etwa durch einen Anstieg der Inflation). BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 37
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Ressortverteilung Gerhard Burtscher Vorsitzender des Vorstandes mit Verantwortung für das Firmen- und Privatkundengeschäft; die Bereiche Recht und Beteiligungen; Human Resources; Marketing & Kommunikation; Bereich Interne Revision; BWG- & WAG-Compliance; Prävention Geldwäsche & Terrorismusfinanzierung, Sanktionen & Embargo. Silvia Vicente Mitglied des Vorstandes mit Verantwortung für das Firmen- und Privatkundengeschäft; den Geschäftsbereich Kunden (gemeinsam mit Herrn Dr. Hansjörg Müller); Financial Markets; Bereich Interne Revision; BWG- & WAG-Compliance; Prävention Geldwäsche & Terrorismusfinanzierung, Sanktionen & Embargo. Dr. Hansjörg Müller Mitglied des Vorstandes mit Verantwortung für das Firmen- und Privatkundengeschäft; den Geschäftsbereich Kunden (gemeinsam mit Frau Silvia Vicente); Bereich Interne Revision; BWG- & WAG-Compliance; Prävention Geldwäsche & Terrorismusfinanzierung, Sanktionen & Embargo. Mario Pabst Mitglied des Vorstandes mit Verantwortung für die Marktfolge; Bereiche Kreditmanagement; Konzernrechnungswesen & -controlling; Risk Management; Regulatory, Tax & Compliance und das Sustainability & Strategy Office; Bereich Interne Revision; BWG- & WAG-Compliance; Prävention Geldwäsche & Terrorismusfinanzierung, Sanktionen & Embargo. Dr. Markus Perschl, MBA Mitglied des Vorstandes mit Verantwortung für die Marktfolge; Bereiche Digital Unit; Operations; Organisation & IT; Projekt-, Prozess- & Innovationsmanagement und Einkauf & Infrastruktur; Bereich Interne Revision; BWG- & WAG-Compliance; Prävention Geldwäsche & Terrorismusfinanzierung, Sanktionen & Embargo. Christoph Meister Stellvertretendes Mitglied des Vorstandes BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 38
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Angaben zur Bilanz – Aktiva 1 Barreserve in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Kassenbestand 39.140 47.894 Guthaben bei Zentralnotenbanken 3.071.550 3.700.674 Barreserve 3.110.690 3.748.568 2 Forderungen an Kreditinstitute in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Fortgeführte Anschaffungskosten 688.247 88.056 Forderungen an Kreditinstitute 688.247 88.056 Risikovorsorgen Kreditinstitute (Bestandsdarstellung) in Tsd. € Stand 01.01.2026 Zu- führung Auf- lösung Ver- brauch Währungs- umrech- nung Umglie- derung Stand 30.06.2026 Wertberichtigungen Stufe 1 16 32 −3 0 0 0 45 Wertberichtigungen Stufe 2 33 5 0 0 0 0 38 Wertberichtigungen Stufe 3 0 0 0 0 0 0 0 Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 49 37 −3 0 0 0 83 Risikovorsorgen Kreditinstitute (Bestandsdarstellung) in Tsd. € Stand 01.01.2025 Zu- führung Auf- lösung Ver- brauch Währungs- umrech- nung Umglie- derung Stand 30.06.2025 Wertberichtigungen Stufe 1 30 46 −25 0 0 0 52 Wertberichtigungen Stufe 2 7 0 −7 0 0 0 0 Wertberichtigungen Stufe 3 0 0 0 0 0 0 0 Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 37 46 −32 0 0 0 52 In der Berichtsperiode gab es wie im Vorjahr keine Stufentransfers bei den Forderungen an Kreditinstitute. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 39
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3 Forderungen an Kunden in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Fortgeführte Anschaffungskosten 9.059.146 8.862.792 Verpflichtend zum beizulegenden Zeitwert 167.782 177.774 Forderungen an Kunden 9.226.929 9.040.566 Risikovorsorgen Kunden (Bestandsdarstellung) in Tsd. € Stand 01.01.2026 Zu- führung Auf- lösung Ver- brauch Währungs- umrech- nung Umglie- derung Stand 30.06.2026 Wertberichtigungen Stufe 1 13.718 10.702 −11.804 0 0 0 12.616 Wertberichtigungen Stufe 2 54.574 24.660 −25.658 0 0 0 53.576 Wertberichtigungen Stufe 3 113.813 43.693 −35.908 −5.956 36 2.813 118.490 Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 182.104 79.055 −73.370 −5.956 36 2.813 184.682 Risikovorsorgen Kunden (Bestandsdarstellung) in Tsd. € Stand 01.01.2025 Zu- führung Auf- lösung Ver- brauch Währungs- umrech- nung Umglie- derung Stand 30.06.2025 Wertberichtigungen Stufe 1 12.962 8.507 −7.271 0 0 0 14.198 Wertberichtigungen Stufe 2 39.213 23.652 −13.148 0 0 0 49.717 Wertberichtigungen Stufe 3 156.952 20.193 −13.902 −12.639 17 1.748 152.368 Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 209.127 52.352 −34.321 −12.639 17 1.748 216.283 Stufentransfer Kunden in Tsd. € Wertberichtigung 01.01.2026 − 30.06.2026 Stage 1 Stage 2 Stage 3 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 2 −1.113 1.113 0 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 3 −14 0 14 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 1 6.908 −6.908 0 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 3 0 −2.319 2.319 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 1 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 2 0 0 0 Gesamt 5.781 −8.114 2.333 Wertberichtigung 01.01.2025 − 30.06.2025 Stage 1 Stage 2 Stage 3 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 2 −805 805 0 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 3 −18 0 18 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 1 4.754 −4.754 0 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 3 0 −17 17 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 1 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 2 0 1 −1 Gesamt 3.931 −3.965 34 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 40
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4 Sonstiges Finanzvermögen in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Schuldtitel, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 1.070.496 933.993 Schuldtitel, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) bewertet 246.184 212.095 Schuldtitel, verpflichtend zum beizulegenden Zeitwert bewertet 13.897 20.259 Eigenkapitalinstrumente, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) bewertet 184.199 159.242 Eigenkapitalinstrumente, erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) bewertet 48.036 47.575 Positive Marktwerte aus Derivaten 33.729 40.505 Sonstiges Finanzvermögen 1.596.541 1.413.669 Risikovorsorgen Sonstiges Finanzver- mögen (Bestandsdarstellung) in Tsd. € Stand 01.01.2026 Zu- führung Auf- lösung Ver- brauch Währungs- umrech- nung Umglie- derung Stand 30.06.2026 Wertberichtigungen Stufe 1 257 501 −397 0 0 0 361 Wertberichtigungen Stufe 2 261 140 −221 0 0 0 180 Wertberichtigungen Stufe 3 0 0 0 0 0 0 0 Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 518 641 −618 0 0 0 541 Risikovorsorgen Sonstiges Finanzver- mögen (Bestandsdarstellung) in Tsd. € Stand 01.01.2025 Zu- führung Auf- lösung Ver- brauch Währungs- umrech- nung Umglie- derung Stand 30.06.2025 Wertberichtigungen Stufe 1 252 585 −561 0 0 0 276 Wertberichtigungen Stufe 2 714 188 −547 0 0 0 355 Wertberichtigungen Stufe 3 0 0 0 0 0 0 0 Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 966 773 −1.108 0 0 0 631 In der Berichtsperiode gab es wie im Vorjahr keine Stufentransfers bei den Forderungen aus dem sonstigen Finanzvermögen. 5 Anteile an at-equity-bewerteten Unternehmen in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Kreditinstitute 1.074.512 1.049.795 Nicht-Kreditinstitute 2.760 2.580 Anteile an at-equity-bewerteten Unternehmen 1.077.272 1.052.374 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 41
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6 Risikovorsorgen 2026 (Bestandsdarstellung) in Tsd. € Stand 01.01.2026 Zu- führung Auf- lösung Ver- brauch Währungs- umrech- nung Umglie- derung Stand 30.06.2026 Wertberichtigungen Stufe 1 13.990 11.235 −12.204 0 0 0 13.022 Wertberichtigungen Stufe 2 54.868 24.806 −25.879 0 0 0 53.795 Wertberichtigungen Stufe 3 113.813 43.693 −35.908 −5.956 36 2.813 118.490 Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 182.671 79.734 −73.991 −5.956 36 2.813 185.307 Rückstellungen Garantien/nicht ausgenützte Rahmen Stufe 1 und 2 42.019 29.977 −22.719 0 0 −6.257 43.020 Rückstellungen Garantien/nicht ausgenützte Rahmen Stufe 3 5.421 2.017 −2.893 0 6 −502 4.049 Rückstellungen Garantien und Rahmen 47.440 31.994 −25.612 0 6 −6.759 47.069 Gesamte Risikovorsorgen 230.110 111.728 −99.603 −5.956 42 −3.946 232.376 Risikovorsorgen 2025 (Bestandsdarstellung) in Tsd. € Stand 01.01.2025 Zu- führung Auf- lösung Ver- brauch Währungs- umrech- nung Umglie- derung Stand 30.06.2025 Wertberichtigungen Stufe 1 13.245 9.139 −7.858 0 0 0 14.526 Wertberichtigungen Stufe 2 39.934 23.840 −13.702 0 0 0 50.072 Wertberichtigungen Stufe 3 156.952 20.193 −13.902 −12.639 17 1.748 152.368 Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 210.130 53.172 −35.461 −12.639 17 1.748 216.966 Rückstellungen Garantien/nicht ausgenützte Rahmen Stufe 1 und 2 40.068 18.804 −16.565 0 0 1.018 43.325 Rückstellungen Garantien/nicht ausgenützte Rahmen Stufe 3 9.638 629 −4.662 0 1 −1.500 4.106 Rückstellungen Garantien und Rahmen 49.706 19.433 −21.227 0 1 −482 47.431 Gesamte Risikovorsorgen 259.836 72.605 −56.688 −12.639 18 1.266 264.397 Innerhalb der Risikovorsorgen wurde in der Berichtsperiode das Kontrahentenrisiko direkt in den jeweiligen Bilanzpositionen erfasst. Umgliederungen in Rückstellungen für Garantien und nicht ausgenützte Rahmen resultieren aus der anteilsmäßigen Konsolidierung der ALPENLÄNDISCHE GARANTIE - GESELLSCHAFT m.b.H. Die Spalten Zuführung (+) bzw. Auflösung (–) beinhalten das Neugeschäft, den Abgang von finanziellen Vermögenswerten, die Veränderung der Ausfallwahrscheinlichkeit, die Anpassung vertraglicher Cashflows sowie die Transfers zwischen den einzelnen Stufen, die detailliert in folgenden Tabellen ersichtlich sind. Im bisherigen Geschäftsjahr 2026 wurden von der BTV keine Sicherheiten gehalten, die unabhängig vom Ausfall des Schuldners verwertet werden dürfen. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 42
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6a Stufentransfer in Tsd. € Wertberichtigung 01.01.2026 − 30.06.2026 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 2 −1.113 1.113 0 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 3 −14 0 14 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 1 6.908 −6.908 0 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 3 0 −2.319 2.319 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 1 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 2 0 0 0 Gesamt 5.781 −8.114 2.333 Rückstellungen für Garantien 01.01.2026 − 30.06.2026 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 2 −606 606 0 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 3 0 0 0 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 1 1.836 −1.836 0 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 3 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 1 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 2 0 0 0 Gesamt 1.230 −1.230 0 Rückstellungen für Rahmen 01.01.2026 − 30.06.2026 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 2 −301 301 0 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 3 0 0 0 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 1 1.289 −1.289 0 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 3 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 1 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 2 0 0 0 Gesamt 988 −988 0 Die gezeigten Transfers von einer Stufe in die andere werden in der BTV über die Gewinn- und Verlustrechnung mittels Zuwei - sung oder Auflösung in den jeweiligen Positionen gebucht und sind in den Werten in Note 6 in den jeweiligen Positionen Zuführung (+) und Auflösung (−) enthalten. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 43
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Stufentransfer in Tsd. € Wertberichtigung 01.01.2025 − 30.06.2025 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 2 −805 805 0 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 3 −18 0 18 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 1 4.754 −4.754 0 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 3 0 −17 17 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 1 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 2 0 1 −1 Gesamt 3.931 −3.965 34 Rückstellungen für Garantien 01.01.2025 − 30.06.2025 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 2 −142 142 0 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 3 0 0 0 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 1 2.429 −2.429 0 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 3 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 1 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 2 0 0 0 Gesamt 2.287 −2.287 0 Rückstellungen für Rahmen 01.01.2025 − 30.06.2025 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 2 −350 350 0 Transfer von Stufe 1 zu Stufe 3 0 0 0 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 1 1.420 −1.420 0 Transfer von Stufe 2 zu Stufe 3 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 1 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu Stufe 2 0 2 −2 Gesamt 1.070 −1.068 −2 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 44
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Die folgende Tabelle erläutert, inwieweit signifikante Änderungen des Bruttobuchwerts der Finanzinstrumente im aktuellen Geschäftsjahr zu Änderungen der Wertberichtigung beigetragen haben: 6b Bruttobuchwerte zu AC bewertete finanzielle Vermögenswerte in Tsd. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 POCI Gesamt Stand zum 01.01.2026 8.093.714 1.698.941 274.856 0 10.067.512 Transfer in Stufe 1 1.592.319 −1.592.173 −146 0 0 Transfer in Stufe 2 −560.821 560.839 −19 0 0 Transfer in Stufe 3 −60.322 −178.837 239.159 0 0 Zuführung 4.294.230 2.685.217 50.536 0 7.029.983 Abgänge −4.588.803 −1.253.717 −251.779 0 −6.094.298 Stand zum 30.06.2026 8.770.318 1.920.271 312.607 0 11.003.196 Bruttobuchwerte zu FV/OCI bewertete finanzielle Vermögenswerte in Tsd. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 POCI Gesamt Stand zum 01.01.2026 206.408 5.687 0 0 212.095 Transfer in Stufe 1 5.687 −5.687 0 0 0 Transfer in Stufe 2 −1.973 1.973 0 0 0 Transfer in Stufe 3 0 0 0 0 0 Zuführung 49.430 8 0 0 49.438 Abgänge −13.331 −32 0 0 −13.363 Stand zum 30.06.2026 246.220 1.949 0 0 248.170 Bruttobuchwerte zu AC bewertete finanzielle Vermögenswerte in Tsd. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 POCI Gesamt Stand zum 01.01.2025 7.641.722 2.231.846 313.802 0 10.187.371 Transfer in Stufe 1 1.806.992 −1.806.845 −146 0 0 Transfer in Stufe 2 −431.941 456.651 −24.710 0 0 Transfer in Stufe 3 −58.992 −137.566 196.558 0 0 Zuführung 3.281.127 2.015.517 39.733 0 5.336.378 Abgänge −4.145.194 −1.060.662 −250.381 0 −5.456.237 Stand zum 31.12.2025 8.093.714 1.698.941 274.856 0 10.067.512 Bruttobuchwerte zu FV/OCI bewertete finanzielle Vermögenswerte in Tsd. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 POCI Gesamt Stand zum 01.01.2025 261.744 12.371 0 0 274.115 Transfer in Stufe 1 6.843 −6.843 0 0 0 Transfer in Stufe 2 0 0 0 0 0 Transfer in Stufe 3 0 0 0 0 0 Zuführung 48.076 159 0 0 48.235 Abgänge −110.255 0 0 0 −110.255 Stand zum 31.12.2025 206.408 5.687 0 0 212.095 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 45
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7 Handelsaktiva in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Fonds 26.198 33.659 Eigenkapitalinstrumente 1.698 0 Positive Marktwerte aus derivativen Finanzgeschäften 34.959 22.757 Handelsaktiva 62.855 56.415 8 Immaterielles Anlagevermögen in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Immaterielles Anlagevermögen 7.853 7.582 Immaterielles Anlagevermögen 7.853 7.582 8a Sachanlagen in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Grundstücke und Gebäude 239.697 240.637 davon aktivierte Nutzungsrechte für Leasinggegenstände gemäß IFRS 16 26.333 26.719 Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.414 138.057 davon aktivierte Nutzungsrechte für Leasinggegenstände gemäß IFRS 16 17.228 18.005 Sachanlagen 377.111 378.694 8b Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 67.790 55.756 davon aktivierte Nutzungsrechte für Leasinggegenstände gemäß IFRS 16 3.522 3.680 Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 67.790 55.756 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 46
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9 Steueransprüche in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Laufende Steueransprüche 1.663 1.316 Latente Steueransprüche 1.196 1.541 Steueransprüche 2.859 2.857 10 Sonstige Aktiva in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Aktive Rechnungsabgrenzungen 15.279 10.151 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.649 1.117 Vorräte 4.559 5.146 Verrechnungsforderungen 14.340 19.326 Übrige Aktiva 15.661 32.341 Sonstige Aktiva 51.488 68.081 Die Position „Übrige Aktiva“ enthält unter anderem Forderungen aus noch nicht in Kraft gesetzten Mietkaufverträgen in Höhe von 7,8 Mio. € (31.12.2025: 11,9 Mio. €). BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 47
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Angaben zur Bilanz – Passiva 11 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 948.964 1.044.170 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 948.964 1.044.170 12 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 10.372.914 10.057.861 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 10.372.914 10.057.861 13 Sonstige Finanzverbindlichkeiten in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Fortgeführte Anschaffungskosten 1.577.135 1.511.469 Fair-Value-Option 240.737 284.577 Negative Marktwerte aus Derivaten 16.480 18.917 Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen gemäß IFRS 16 49.901 50.918 Sonstige Finanzverbindlichkeiten 1.884.253 1.865.881 14 Handelspassiva in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Negative Marktwerte aus derivativen Finanzgeschäften 4.144 5.895 Handelspassiva 4.144 5.895 15 Rückstellungen in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Langfristige Personalrückstellungen 62.523 63.043 Sonstige Rückstellungen 104.131 103.271 Rückstellungen 166.654 166.315 Zum 30.06.2026 wurde bei den langfristigen Personalrückstellungen (Abfertigung, Pension, Jubiläum, Sterbequartal) für den Bankbereich eine Neuberechnung der Abzinsung mit den aktuellen Zinssätzen durchgeführt. Die Bandbreite der Zinssätze bewegt sich zwischen 4,04 % und 4,49 %. Der sich daraus ergebende Auflösungsbetrag beträgt 0,7 Mio. €, davon werden +0,4 Mio. € direkt mit dem Eigenkapital verrechnet (Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungsplänen), −1,0 Mio. € in das Zinsergebnis und +1,3 Mio. € in den Personalaufwand verbucht. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 48
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15a Sonstige Rückstellungen in Tsd. € Stand 01.01.2026 Zuführung Auflösung Verbrauch Währungs- umrech- nung Umglie- derung Stand 30.06.2026 Rückstellungen Garantien/nicht ausgenützte Rahmen Stufe 1 und 2 42.019 29.977 −22.719 0 0 −6.257 43.020 Rückstellungen Garantien/ nicht ausgenützte Rahmen Stufe 3 5.421 2.017 −2.893 0 6 −502 4.049 Rückstellungen für Sonstiges 55.832 4.821 −1.823 −1.769 1 0 57.062 Sonstige Rückstellungen 103.271 36.815 −27.435 −1.769 7 −6.759 104.131 Sonstige Rückstellungen in Tsd. € Stand 01.01.2025 Zuführung Auflösung Verbrauch Währungs- umrech- nung Umglie- derung Stand 30.06.2025 Rückstellungen Garantien/nicht ausgenützte Rahmen Stufe 1 und 2 40.068 18.804 −16.565 0 0 1.018 43.325 Rückstellungen Garantien/ nicht ausgenützte Rahmen Stufe 3 9.638 629 −4.662 0 1 −1.500 4.106 Rückstellungen für Sonstiges 36.113 13.006 −1.706 −1.120 1 0 46.294 Sonstige Rückstellungen 85.819 32.439 −22.933 −1.120 2 −482 93.725 16 Steuerschulden in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Laufende Steuerschulden 19.310 4.599 Latente Steuerschulden 27.104 21.948 Steuerschulden 46.414 26.547 17 Sonstige Passiva in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Passive Rechnungsabgrenzungen 7.458 8.711 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21.602 17.359 Verrechnungsverbindlichkeiten 12.383 38.686 Übrige Passiva 41.349 40.889 Sonstige Passiva 82.792 105.644 Die Position „Übrige Passiva“ enthält unter anderem Verbindlichkeiten aus ungewissen Verpflichtungen und Vorsorgen in Höhe von 11,8 Mio. € (31.12.2025: 13,7 Mio. €). BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 49
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18 Eigenkapital in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 Gezeichnetes Kapital 74.250 74.250 Kapitalrücklagen inkl. abgezogener eigener Aktien 338.070 338.040 Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 2.192.338 2.104.742 Andere Rücklagen 87.945 63.476 davon Posten, die anschließend nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden können 70.822 47.362 Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungsplänen −28.215 −28.564 Erfolgsneutrale Änderungen von at-equity-bewerteten Unternehmen 2.040 −1.520 Erfolgsneutrale Änderungen von Eigenkapitalinstrumenten 118.619 93.662 Fair-Value-Änderungen des eigenen Bonitätsrisikos von finanziellen Verbindlichkeiten −2.281 −2.820 Gewinne/Verluste in Bezug auf latente Steuern, die direkt im Gesamtergebnis verrechnet wurden −19.341 −13.396 davon Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden können 17.123 16.114 Erfolgsneutrale Änderungen von at-equity-bewerteten Unternehmen 15.451 14.951 Erfolgsneutrale Änderungen von Schuldtiteln −3.967 −4.187 Unrealisierte Gewinne/Verluste aus Anpassungen der Währungsumrechnung 5.089 4.732 Erfolgsneutrale Änderungen von Absicherungen künftiger Zahlungsströme 0 0 Gewinne/Verluste in Bezug auf latente Steuern, die direkt im Gesamtergebnis verrechnet wurden 550 619 Eigentümer des Mutterunternehmens 2.692.603 2.580.508 Nicht beherrschende Anteile 70.898 59.798 Eigenkapital 2.763.501 2.640.306 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 50
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Angaben zur Gesamtergebnisrechnung 19 Zinsergebnis in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Zinsen und ähnliche Erträge aus: Kredit- und Geldmarktgeschäften mit Kreditinstituten 37.197 41.973 Kredit- und Geldmarktgeschäften mit Kunden 176.857 181.348 Sonstigem Finanzvermögen 18.658 19.454 Handelsaktiva 37 42 Vertragsanpassungen 1.126 148 Verbindlichkeiten 45 54 Zwischensumme Zinsen und ähnliche Erträge 233.920 243.018 Zinsen und ähnliche Aufwendungen für: Einlagen von Kreditinstituten −7.518 −6.073 Einlagen von Kunden −74.952 −80.933 Sonstige Finanzverbindlichkeiten −29.901 −31.355 Langfristige Personalrückstellungen −1.098 −717 Vertragsanpassungen −78 −95 Vermögenswerte −66 −1 Zwischensumme Zinsen und ähnliche Aufwendungen −113.612 −119.174 Zinsüberschuss 120.307 123.844 Die in vorangegangener Tabelle angeführten Beträge beinhalten nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträge und Zinsaufwendungen, die sich auf die folgenden finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten beziehen: 19a Zinsergebnis: Details in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Zinsen und ähnliche Erträge: Zinserträge aus der Anwendung der Effektivzinsmethode gesamt 214.261 220.560 Aus zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Vermögenswerten 212.154 217.472 Aus erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerten (recycelbar) 2.062 3.034 Positive Zinsaufwendungen aus zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Verbindlichkeiten 45 54 Sonstige Zinserträge gesamt 19.659 22.458 Aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerten 16.623 19.705 Aus erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerten (nicht recycelbar) 3.036 2.753 Zwischensumme Zinsen und ähnliche Erträge 233.920 243.018 Zinsen und ähnliche Aufwendungen: Zinsaufwendungen aus der Anwendung der Effektivzinsmethode gesamt −110.224 −111.874 Für zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten −110.158 −111.873 Negative Zinserträge aus zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Vermögenswerten −66 −1 Sonstige Zinsaufwendungen gesamt −3.388 −7.300 Für erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Verbindlichkeiten −2.290 −6.583 Zinsaufwendungen aus nicht finanziellen Verbindlichkeiten −1.098 −717 Zwischensumme Zinsen und ähnliche Aufwendungen −113.612 −119.174 Zinsüberschuss 120.307 123.844 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 51
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20 Risikovorsorgen im Kreditgeschäft in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Zuführung zu Kreditrisikovorsorgen on-balance −79.856 −53.302 Zuführung zu Kreditrisikovorsorgen off-balance −31.995 −19.433 Auflösung von Kreditrisikovorsorgen on-balance 74.281 35.591 Auflösung von Kreditrisikovorsorgen off-balance 25.613 21.228 Direktabschreibungen −2.005 −230 Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen 609 1.074 Risikovorsorgen im Kreditgeschäft −13.353 −15.072 21 Provisionsüberschuss in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Provisionserträge aus Kreditgeschäft 6.606 7.511 Zahlungsverkehr 10.752 10.487 Wertpapiergeschäft 19.052 17.703 Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 2.639 2.257 Sonstigem Dienstleistungsgeschäft 1.225 1.480 Zwischensumme Provisionserträge 40.274 39.438 Provisionsaufwendungen für Kreditgeschäft −2.085 −3.146 Zahlungsverkehr −2.613 −2.479 Wertpapiergeschäft −1.249 −1.101 Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 0 0 Sonstiges Dienstleistungsgeschäft −4 −2 Zwischensumme Provisionsaufwendungen −5.952 −6.728 Provisionsüberschuss 34.323 32.709 22 Erfolg aus at-equity-bewerteten Unternehmen in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Kreditinstitute 41.610 38.447 Nicht-Kreditinstitute 196 –327 Erfolg aus at-equity-bewerteten Unternehmen 41.806 38.120 23 Handelsergebnis in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Bewertungs- und Realisationserfolg aus Derivaten 1.219 395 Bewertungs- und Realisationserfolg aus Schuldverschreibungen −159 −46 Bewertungs- und Realisationserfolg aus Fonds 1.512 −209 Bewertungs- und Realisationserfolg aus Eigenkapitalinstrumenten −68 272 Erfolg aus Devisen und Valuten 492 274 Handelsergebnis 2.996 688 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 52
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24 Erfolg aus Finanzgeschäften in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Realisationserfolg – zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 0 0 Bewertungs- und Realisationserfolg – erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) bewertet 1.525 119 Bewertungs- und Realisationserfolg – verpflichtend zum beizulegenden Zeitwert bewertet 1.309 725 Bewertungs- und Realisationserfolg – Fair-Value-Option −139 −626 Erfolg aus Fair Value Hedge Accounting 176 −515 Erfolg aus Finanzgeschäften 2.871 −297 25 Verwaltungsaufwand in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Personalaufwand −87.628 −74.923 davon Löhne und Gehälter −59.723 −57.517 davon gesetzliche Sozialabgaben −15.257 −14.758 davon sonstiger Personalaufwand −11.973 −1.938 davon Aufwendungen für langfristige Personalrückstellungen −675 −710 Sachaufwand −43.220 −41.967 Abschreibungen −22.276 −21.354 davon Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte für Leasinggegenstände gemäß IFRS 16 −3.473 −3.245 Verwaltungsaufwand −153.124 −138.245 25a Mitarbeiterstand im Periodendurchschnitt gewichtet in Personenjahren 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Angestellte 1.120 1.118 Arbeiter 582 635 Mitarbeiterstand 1.702 1.752 Der Mitarbeiterstand wurde um die Anzahl der entsandten Mitarbeiter*innen an Tochtergesellschaften außerhalb des IFRS-Konsolidierungskreises reduziert. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 53
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26 Sonstiger betrieblicher Erfolg in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Erträge aus sonstigen Geschäften 140.343 138.886 Aufwendungen aus sonstigen Geschäften −29.462 −41.232 Sonstiger betrieblicher Erfolg 110.882 97.653 27 Steuern vom Einkommen und Ertrag in Tsd. € 01.01. – 30.06.2026 01.01. – 30.06.2025 Laufender Steueraufwand −28.646 −26.958 Latenter Steueraufwand (–)/-ertrag (+) 491 −606 Steuern vom Einkommen und Ertrag −28.155 −27.565 28 Ergebnis je Aktie 30.06.2026 30.06.2025 Aktienanzahl 37.125.000 37.125.000 Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 37.088.640 37.100.507 Den Eigentümern zurechenbarer Konzernperiodenüberschuss in Tsd. € 107.361 102.465 Gewinn je Aktie in € 2,89 2,76 Verwässerter Gewinn je Aktie in € 2,89 2,76 Im Berichtszeitraum waren keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt auf die Stammaktien im Umlauf. Daraus resultiert, dass die Werte „Gewinn je Aktie“ und „Verwässerter Gewinn je Aktie“ identisch sind. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 54
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Sonstige und ergänzende Angaben 29 Sonstige Angaben in Tsd. € 30.06.2026 31.12.2025 I) Treuhandgeschäfte Treuhandforderungen: Forderungen an Kunden 13.762 13.045 Treuhandforderungen 13.762 13.045 Treuhandverpflichtungen: Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 13.762 13.045 Treuhandverpflichtungen 13.762 13.045 II) Erfüllungsgarantien und Kreditrisiken Erfüllungsgarantien 1.499.968 1.461.676 Kreditrisiken 3.082.831 3.161.973 Erfüllungsgarantien und Kreditrisiken 4.582.799 4.623.649 III) Offene Capital Calls 1.933 2.454 Die BTV Vier Länder Bank AG ist in Form einer Kommanditeinlage in Höhe von maximal 10.000 Tsd. € an der Gain Capital Private Equity III SCSp mit Sitz in Luxemburg beteiligt. Die insgesamt zugesagte Kommanditeinlage in Höhe von 10.000 Tsd. € kann je nach Bedarf in Summe oder in mehreren Tranchen von der Gain Capital Private Equity III SCSp abgerufen werden (Capital Calls). Per 30. Juni 2026 bestehen noch offene Capital Calls in Höhe von 1.273 Tsd. €. Die BTV Vier Länder Bank AG ist in Form einer Kommanditeinlage in Höhe von maximal 4.000 Tsd. € an der österreichischen Onsight Ventures (EuVECA) GmbH & Co KG beteiligt. Die insgesamt zugesagte Kommanditeinlage in Höhe von 4.000 Tsd. € kann je nach Bedarf in Summe oder in mehreren Tranchen von der Gesellschaft abgerufen werden (Capital Calls). Per 30. Juni 2026 bestehen noch offene Capital Calls in Höhe von 660 Tsd. €. 30 Regulatorische Eigenmittel und Verschuldung Die konsolidierten Eigenmittel der Gruppe werden gemäß dem Rahmenwerk von Basel IV ausgewiesen. Grundlage dafür bildet die EU-Verordnung 575/2013 (Capital Requirements Regulation − CRR) mit den seit 1. Januar 2025 in Kraft getretenen Änderun - gen gemäß EU-Verordnung 1623/2024 (Capital Requirements Regulation − CRR) in Verbindung mit der österreichischen CRR-Begleitverordnung. Die Eigenmittel gem. CRR setzen sich aus dem harten Kernkapital (Common Equity Tier 1 − CET1), dem zusätzlichen Kernkapital (Additional Tier 1 − AT1) und dem Ergänzungskapital (Tier 2 − T2) zusammen. Die jeweiligen Kapital - quoten werden ermittelt, indem die entsprechende regulatorische Kapitalkomponente nach Berücksichtigung aller regulatori - schen Abzüge und Übergangsbestimmungen der Gesamtrisikomessgröße gegenübergestellt wird. Gemäß den Bestimmungen der CRR und CRD wurde unter Berücksichtigung der institutsindividuellen SREP-Kapitalvorgabe der Finanzmarktaufsicht für das harte Kernkapital (CET1) ein Mindesterfordernis von 5,34 % vorgeschrieben, welches sich um den Kapitalerhaltungspuffer in Höhe von 2,50 %, um den Systemrisikopuffer für Gewerbeimmobilienrisikopositionen in Höhe von 0,21 % sowie um den anti zyklischen Kapitalpuffer in Höhe von 0,23 % auf 8,28 % erhöht. Für das Tier-1-Kapital beläuft sich das Mindesterfordernis auf 10,06 %. Die gesamten Eigenmittel müssen einen Wert von 12,43 % erreichen. Die Verschuldungsquote (Leverage Ratio) gibt das Verhältnis des Kernkapitals (Tier 1) zum Leverage Exposure (ungewichtete Aktivposten der Bilanz sowie außerbilanzielle Geschäfte gem. CRR) an. Die Vorgaben zur Ermittlung und Offenlegung der Verschuldungsquote innerhalb der EU werden von der BTV im Zuge der Offenlegungsverpflichtung umgesetzt. Die Verschuldungsquote betrug zum 30. Juni 2026 insgesamt 10,27 % (31.12.2025: 9,92 %). BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 55
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30a Konsolidierte Eigenmittel gem. CRR in Mio. € 30.06.2026 31.12.2025 Hartes Kernkapital (CET1) Als hartes Kernkapital anrechenbare Kapitalinstrumente inkl. eig. Instrumente des harten Kernkapitals 298,3 322,9 Einbehaltene Gewinne und sonstige Gewinnrücklagen 2.037,4 1.947,5 Kumuliertes sonstiges Ergebnis 90,4 64,6 Sonstige Rücklagen 144,3 144,3 Abzugs- und Korrekturposten aufgrund von Anpassungen des harten Kernkapitals (Prudential Filters) 0,0 0,6 Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände −7,2 −5,3 Verbriefungspositionen, denen alternativ ein Risikogewicht von 1.250 % zugeordnet werden kann 0,0 −12,1 Regulatorische Anpassungen in Zusammenhang mit Instrumenten des harten Kernkapitals von Unternehmen der Finanzbranche, an denen das Institut eine wesentliche Beteiligung hält −872,0 −852,9 Den Schwellenwert von 17,65 % überschreitender Betrag −4,5 −7,4 Unzureichende Deckung notleidender Risikopositionen −13,3 −13,4 Hartes Kernkapital – CET1 1.673,4 1.588,6 Zusätzliches Kernkapital (Additional Tier 1) 0,0 0,0 Kernkapital (Tier 1): Summe hartes (CET1) & zusätzliches (AT1) Kernkapital 1.673,4 1.588,6 Ergänzungskapital (Tier 2) Voll eingezahlte, direkt begebene Kapitalinstrumente 293,8 272,0 Ergänzungskapital (Tier 2) 293,8 272,0 Gesamte anrechenbare Eigenmittel 1.967,1 1.860,6 Gesamtrisikobetrag 9.779,6 9.469,1 Harte Kernkapitalquote 17,11 % 16,78 % Kernkapitalquote 17,11 % 16,78 % Eigenmittelquote 20,11 % 19,65 % Die Gliederung der regulatorischen Eigenmittel basiert auf dem finalen Vorschlag der Richtlinien der EBA (European Banking Authority), die Ermittlung der Werte erfolgt anhand des aufsichtsrechtlichen Konsolidierungskreises. Die Eigenmittel zum 30.06.2026 stiegen im Vergleich zum 31.12.2025 um +106,5 Mio. € an. Gemäß Artikel 26 CRR wurde ein Review des Zwischengewinnes durch den Abschlussprüfer durchgeführt sowie ein Antrag bei der Finanzmarktaufsicht auf Anrechnung des Zwischengewinnes eingebracht, womit vor allem die Anrechnung des Gesamtperiodenergebnisses die Eigen - mittel erhöhte. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 56
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31 Fair-Value-Hierarchie von Finanzinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, per 30.06.2026 in Tsd. € In aktiven Märkten notierte Preise Auf Marktdaten basierende Bewertungsmethode Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungsmethode Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte Forderungen an Kunden, verpflichtend zum beizulegenden Zeitwert bewertet 0 0 167.782 Schuldtitel, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) bewertet 229.913 16.272 0 Schuldtitel, verpflichtend zum beizulegenden Zeitwert bewertet 0 0 13.897 Eigenkapitalinstrumente, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) bewertet 110.499 0 73.701 Eigenkapitalinstrumente, erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) bewertet 35.726 0 12.309 Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten 0 33.729 0 Handelsaktiva – Fonds 26.198 0 0 Handelsaktiva – Eigenkapitalinstrumente 1.698 0 0 Handelsaktiva – positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten 0 34.959 0 Zum Fair Value klassifizierte Vermögenswerte insgesamt 404.034 84.960 267.689 Zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten Fair-Value-Option 0 240.737 0 Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten 0 16.480 0 Handelspassiva – negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten 0 4.144 0 Zum Fair Value klassifizierte Verbindlichkeiten insgesamt 0 261.361 0 Fair-Value-Hierarchie von Finanzinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, per 31.12.2025 in Tsd. € In aktiven Märkten notierte Preise Auf Marktdaten basierende Bewertungsmethode Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungsmethode Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte Forderungen an Kunden, verpflichtend zum beizulegenden Zeitwert bewertet 0 0 177.774 Schuldtitel, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) bewertet 193.793 18.302 0 Schuldtitel, verpflichtend zum beizulegenden Zeitwert bewertet 8.283 0 11.976 Eigenkapitalinstrumente, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) bewertet 86.555 0 72.687 Eigenkapitalinstrumente, erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) bewertet 35.266 0 12.309 Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten 0 40.505 0 Handelsaktiva – Fonds 33.659 0 0 Handelsaktiva – Eigenkapitalinstrumente 0 0 0 Handelsaktiva – positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten 0 22.757 0 Zum Fair Value klassifizierte Vermögenswerte insgesamt 357.557 81.564 274.746 Zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten Fair-Value-Option 0 284.577 0 Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten 0 18.917 0 Handelspassiva – negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten 0 5.895 0 Zum Fair Value klassifizierte Verbindlichkeiten insgesamt 0 309.389 0
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31a Bewegungen in Level 3 von zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten in Tsd. € 01.01.2026 Erfolg GuV Erfolg im sonstigen Ergebnis Forderungen an Kunden, verpflichtend zum beizulegenden Zeitwert bewertet 177.774 −518 0 Schuldtitel, verpflichtend zum beizulegenden Zeitwert bewertet 11.976 1.400 0 Eigenkapitalinstrumente, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) bewertet 72.687 0 1.014 Eigenkapitalinstrumente, erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) bewertet 12.309 0 0 Zum Fair Value klassifizierte Vermögenswerte insgesamt 274.746 882 1.014 Zugänge/ Käufe Tilgungen/ Verkäufe/ Konsolidierung* Transfer in Level 3 Transfer aus Level 3 Währungs- umrechnung 30.06.2026 9.235 −18.709 0 0 0 167.782 521 0 0 0 0 13.897 0 0 0 0 0 73.701 0 0 0 0 0 12.309 9.757 −18.709 0 0 0 267.689 * Konsolidierung i. H. v. 2.312 Tsd. € (Vorjahr: 0 Tsd. €) Bewegungen zwischen Level 1, Level 2 und Level 3 In der Berichtsperiode gab es keine Bewegungen zwischen den einzelnen Levels. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 58
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31a Bewegungen in Level 3 von zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten in Tsd. € 01.01.2025 Erfolg GuV Erfolg im sonstigen Ergebnis Forderungen an Kunden, verpflichtend zum beizulegenden Zeitwert bewertet 207.986 447 0 Schuldtitel, verpflichtend zum beizulegenden Zeitwert bewertet 10.284 −282 0 Eigenkapitalinstrumente, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) bewertet 56.916 0 531 Eigenkapitalinstrumente, erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) bewertet 0 0 0 Zum Fair Value klassifizierte Vermögenswerte insgesamt 275.186 165 531 Zugänge/ Käufe Tilgungen/ Verkäufe Transfer in Level 3 Transfer aus Level 3 Währungs- umrechnung 30.06.2025 8.470 −5.871 0 0 0 211.032 804 0 0 0 0 10.806 0 0 0 0 0 57.447 12.309 0 0 0 0 12.309 21.583 −5.871 0 0 0 291.594 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 59
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32 Fair Value von Finanzinstrumenten, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden In der nachfolgenden Tabelle werden die beizulegenden Zeitwerte den Buchwerten gegenübergestellt. Der Marktwert ist derjenige Betrag, der in einem aktiven Markt aus dem Verkauf eines Finanzinstrumentes erzielt werden könnte oder der für einen entsprechenden Erwerb zu zahlen wäre. Für Positionen ohne vertraglich fixierte Laufzeit war der jeweilige Buchwert maßgeblich. Bei fehlenden Marktpreisen wurden anerkannte Bewertungsmodelle, insbesondere die Analyse diskontierter Cashflows und Optionspreismodelle, herangezogen. Aktiva zum 30.06.2026 in Tsd. € Brutto- buchwert Risiko- vorsorge Netto- buchwert Fair Value Barreserve 3.110.690 0 3.110.690 3.110.690 Forderungen an Kreditinstitute, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 688.331 −83 688.247 688.345 Forderungen an Kunden, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 9.243.829 −184.682 9.059.146 9.093.458 Sonstiges Finanzvermögen, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 1.071.037 −541 1.070.496 1.065.610 Aktiva zum 31.12.2025 in Tsd. € Brutto- buchwert Risiko- vorsorge Netto- buchwert Fair Value Barreserve 3.748.568 0 3.748.568 3.748.568 Forderungen an Kreditinstitute, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 88.105 −49 88.056 88.105 Forderungen an Kunden, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 9.044.896 −182.104 8.862.792 8.886.629 Sonstiges Finanzvermögen, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 934.510 −518 933.993 928.280 Passiva in Tsd. € Buchwert 30.06.2026 Fair Value 30.06.2026 Buchwert 31.12.2025 Fair Value 31.12.2025 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 948.964 948.976 1.044.170 1.044.255 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 10.372.914 10.318.565 10.057.861 10.026.081 Sonstige Finanzverbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 1.627.036 1.616.475 1.562.387 1.554.961 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 60
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33 Fair-Value-Hierarchie von Finanzinstrumenten, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, deren beizulegender Zeitwert aber angegeben wird, per 30.06.2026 in Tsd. € In aktiven Märkten notierte Preise Auf Markt daten basierende Bewertungsmethode Nicht auf Markt- daten basierende Bewertungsmethode Nicht zum Fair Value bewertete Vermögenswerte Forderungen an Kreditinstitute, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 0 0 688.345 Forderungen an Kunden, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 0 0 9.093.458 Sonstiges Finanzvermögen, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 990.226 75.384 0 Nicht zum Fair Value bewertete Vermögenswerte insgesamt 990.226 75.384 9.781.803 Nicht zum Fair Value bewertete Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 0 0 948.976 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 0 0 10.318.565 Sonstige Finanzverbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 0 1.566.574 49.901 Nicht zum Fair Value bewertete Verbindlichkeiten insgesamt 0 1.566.574 11.317.442 Fair-Value-Hierarchie von Finanzinstrumenten, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, deren beizulegender Zeitwert aber angegeben wird, per 31.12.2025 in Tsd. € In aktiven Märkten notierte Preise Auf Markt daten basierende Bewertungsmethode Nicht auf Markt- daten basierende Bewertungsmethode Nicht zum Fair Value bewertete Vermögenswerte Forderungen an Kreditinstitute, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 0 0 88.105 Forderungen an Kunden, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 0 0 8.886.629 Sonstiges Finanzvermögen, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 863.423 64.858 0 Nicht zum Fair Value bewertete Vermögenswerte insgesamt 863.423 64.858 8.974.734 Nicht zum Fair Value bewertete Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 0 0 1.044.255 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 0 0 10.026.081 Sonstige Finanzverbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 0 1.504.043 50.918 Nicht zum Fair Value bewertete Verbindlichkeiten insgesamt 0 1.504.043 11.121.254 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 61
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34 Hedge Accounting Grundgeschäfte zum 30.06.2026 in Tsd. € Buchwert des Grundgeschäfts Kumulierte Buchwert- anpassung für Grund- geschäfte bei Fair Value Hedges Kumulierte Buchwertanpassung für Grundgeschäfte bei Fair Value Hedges, die nicht mehr um Sicherungsgewinne und -verluste angepasst werden Aktiva Passiva Aktiva Passiva Aktiva Passiva Fair Value Hedges Zinsrisiko Forderungen an Kunden 192.440 −7.995 0 Sonstiges Finanzvermögen 225.926 −5.518 0 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 23.985 −369 0 Sonstige Finanzverbindlichkeiten 60.192 −1.532 0 Grundgeschäfte zum 31.12.2025 in Tsd. € Buchwert des Grundgeschäfts Kumulierte Buchwert- anpassung für Grund- geschäfte bei Fair Value Hedges Kumulierte Buchwertanpassung für Grundgeschäfte bei Fair Value Hedges, die nicht mehr um Sicherungsgewinne und -verluste angepasst werden Aktiva Passiva Aktiva Passiva Aktiva Passiva Fair Value Hedges Zinsrisiko Forderungen an Kunden 197.822 –8.471 0 Sonstiges Finanzvermögen 315.508 –10.427 0 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 23.862 –310 0 Sonstige Finanzverbindlichkeiten 58.784 –1.457 0 Sicherungsgeschäfte zum 30.06.2026 in Tsd. € Nominalbetrag Buchwert Aktiva Passiva Fair Value Hedges Zinsrisiko Sonstiges Finanzvermögen 511.667 14.218 0 Sonstige Finanzverbindlichkeiten 112.500 0 1.886 Sicherungsgeschäfte zum 31.12.2025 in Tsd. € Nominalbetrag Buchwert Aktiva Passiva Fair Value Hedges Zinsrisiko Sonstiges Finanzvermögen 521.167 20.383 0 Sonstige Finanzverbindlichkeiten 103.000 0 2.213 Positive Marktwerte bei Sicherungsgeschäften werden in der Position Derivate im sonstigen Finanzvermögen, negative Markt - werte bei Sicherungsgeschäften in der Position Derivate in den sonstigen Finanzverbindlichkeiten gebucht. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 62
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Ineffektivität 01.01. – 30.06.2026 in Tsd. € Ineffektivität in der GuV erfasst Ineffektivität im OCI erfasst Posten in der GuV und im OCI, in dem die Hedge-Ineffektivität ausgewiesen wird Fair Value Hedges Zinsrisiko Forderungen an Kunden −141 0 Erfolg aus Finanzgeschäften Sonstiges Finanzvermögen −255 0 Erfolg aus Finanzgeschäften Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 6 0 Erfolg aus Finanzgeschäften Sonstige Finanzverbindlichkeiten 68 0 Erfolg aus Finanzgeschäften Ineffektivität 01.01. – 30.06.2025 in Tsd. € Ineffektivität in der GuV erfasst Ineffektivität im OCI erfasst Posten in der GuV und im OCI, in dem die Hedge-Ineffektivität ausgewiesen wird Fair Value Hedges Zinsrisiko Forderungen an Kunden −272 0 Erfolg aus Finanzgeschäften Sonstiges Finanzvermögen −320 0 Erfolg aus Finanzgeschäften Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 15 0 Erfolg aus Finanzgeschäften Sonstige Finanzverbindlichkeiten 62 0 Erfolg aus Finanzgeschäften 35 Angaben zu Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich im Vergleich zu den Angaben im Geschäftsbericht 2025 (Note 34 ab Seite 360) nicht wesentlich verändert. Weiterhin erfolgen sie zu marktüblichen Konditionen. In der Berichts - periode gab es für nahestehende Unternehmen und Personen keine Rückstellungen für zweifelhafte Forderungen und keinen Aufwand für uneinbringliche oder zweifelhafte Forderungen. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 63
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36 Segmentberichterstattung Die Segmentberichterstattung erfolgt im BTV Konzern gemäß den Ausweis- und Bewertungsregeln von IFRS 8. Die Segment - informationen basieren auf dem sogenannten „Management Approach“. Dieser verlangt, die Segmentinformationen auf Basis der internen Berichterstattung so darzustellen, wie sie vom Hauptentscheidungsträger des Unternehmens regelmäßig zur Entscheidung über die Zuteilung von Ressourcen zu den Segmenten und zur Beurteilung ihrer Performance herangezogen werden. Die gemäß IFRS 8 definierten qualitativen und quantitativen Schwellen werden im Rahmen dieser Segmentbericht - erstattung erfüllt. Die Segmente werden in ihrer Ergebnisverantwortung dargestellt. Basis der Segmentberichterstattung ist für den Geschäftsbereich Kunden mit dem Firmen- und Privatkundengeschäft die Profitcenterrechnung und für den Bereich Financial Markets der Gesamtbankbericht. Für das Segment Leasing sowie für das Segment Tourismus Holding ist das jeweilige Reporting Package die maßgebliche Basis für die Berichterstattung. Die Grundlagen für die Segmentberichterstattung zur Kategorie „Andere Segmente/Konsolidierung/Sonstiges“ bilden neben der Profitcenter - rechnung tourliche Managementberichte sowie die jeweiligen Reporting Packages. Die Profitcenterrechnung dient dazu, den Märkten einen gesamthaften Überblick über die Ergebnislage der eigenen Vertriebs - einheit zu vermitteln und somit das Unternehmertum vor Ort zu stärken. Das Marktumfeld wurde noch kompetitiver, daher ist eine Sensibilisierung und Berücksichtigung im Hinblick auf die Kosten auch auf dezentraler Ebene notwendig. In der BTV wird zwischen Profitcenter und Servicecenter unterschieden, wobei den Profitcentern direkt Leistungen und Erträge zugeordnet werden können, während die Servicecenter die Leistungen für die Profitcenter erbringen. Der Verwaltungsaufwand berechnet sich aus den direkten Personalkosten, den direkten Sach- und Raumkosten sowie den Overhead-Personal-, -Sach- und -Raum - kosten der internen Dienstleistungsbereiche. Die oben genannten Berichte bilden die im Jahr 2026 gegebene Managementverantwortung innerhalb des BTV Konzerns ab. Diese internen Berichterstattungen an den Vorstand, die nur teilweise den IFRS-Rechnungslegungsstandards entsprechen, erfolgen fast ausschließlich automatisiert über Vorsysteme bzw. Schnittstellen. Stichtag für die Daten sind die jeweilig in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlussstichtage der Tochterunternehmen. Die Informationen des internen und externen Rechnungswesens beruhen damit auf derselben Datenbasis und werden in den Bereichen Konzernrechnungswesen & -control - ling und Risk Management für das Berichtswesen abgestimmt. Eine gegenseitige Kontrolle, laufende Abstimmungen bzw. Plausibilisierungen zwischen den Teams Rechnungswesen, Control - ling, Risikocontrolling sowie Meldewesen sind somit gewährleistet. Das Kriterium für die Abgrenzung des Geschäftsbereichs Kunden ist in erster Linie die Betreuungszuständigkeit für die Kunden. Änderungen in der Betreuungszuständigkeit können auch zu unterjährigen Änderungen in der Segmentzuordnung führen. Diese Auswirkungen werden, sofern unwesentlich, im Vor - jahresvergleich nicht korrigiert. In der BTV sind im Jahr 2026 folgende Segmente definiert: Der Geschäftsbereich Kunden verantwortet das Firmen- und das Privatkundensegment. Das Firmenkundensegment ist verant - wortlich für die Kundengruppen Klein-, Mittel- und Großunternehmen sowie Wirtschaftstreuhänder. Das Privatkundensegment ist verantwortlich für die Marktsegmente Privatkunden, Freiberufler und Kleinstbetriebe. Der Bereich Financial Markets beinhal - tet im Wesentlichen die Treasury- und Handelsaktivitäten der BTV AG. Die BTV Leasing umfasst sämtliche Leasingaktivitäten der BTV Leasing GmbH. Das Segment Tourismus Holding beinhaltet die BTV Tourismus Holding GmbH, in welcher sämtliche touristischen Aktivitäten der beiden Seilbahnen Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft und Silvretta Montafon Holding GmbH gebündelt sind. In den Ergebnissen dieser Segmente sind auch Transaktionen zwischen den Segmenten abgebildet, insbesondere zwischen dem Firmenkundensegment und der Leasing sowie den Seilbahnen. Die Verrechnung der Leistungen erfolgt zu Marktpreisen. Neben diesen fünf berichtspflichtigen Segmenten werden in der Überleitungsspalte „Andere Segmen - te/Konsolidierung/Sonstiges“ die Ergebnisse des Vorstandes sowie der BTV-weiten Dienstleistungsbereiche wie Konzernrech - BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 64
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nungswesen & -controlling, Recht und Beteiligungen, Interne Revision, Risk Management, Sustainability & Strategy Office und Projekt-, Prozess- & Innovationsmanagement sowie von Teilen des Retails ausgewiesen. Des Weiteren werden diesem Segment im Wesentlichen Konsolidierungseffekte sowie unter den Schwellenwerten liegende konsolidierte Gesellschaften (ALPENLÄN - DISCHE GARANTIE - GESELLSCHAFT m.b.H. sowie TiMe Holding GmbH) zugeordnet. Die Erlöse der Segmente Firmen- und Privatkunden sowie Leasing werden im Marktgebiet der BTV, welches Österreich, Süddeutschland, die Ostschweiz und Südtirol umfasst, erwirtschaftet. Die Erlöse im Segment Tourismus Holding stammen ausschließlich aus Österreich. Die BTV hat, bedingt durch ihren Regionalbankcharakter, ein begrenztes geografisches Einzugsgebiet. Auf eine Geschäftszuordnung nach geografi - schen Merkmalen wird daher wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet. Folgend werden die Ergebnisse der fünf berichtspflichtigen Segmente beschrieben. Segment Firmenkunden Das Firmenkundensegment, mit dem operativen Zinsergebnis als Hauptertragskomponente, stellt die ertragsmäßig größte Geschäftssparte dar. Im Vergleich zum 30.06.2025 verringerte sich das Zinsergebnis um −2,7 Mio. € auf 76,2 Mio. €. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft belasteten des Segmentergebnis mit −13,2 Mio. €. Der Provisionsüberschuss des Segments verzeichnete einen Anstieg um +3,9 Mio. € auf 19,9 Mio. €. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich um +1,0 Mio. € auf 29,6 Mio. €. Das Ergebnis aus Finanzgeschäften ergab einen Saldo in Höhe von −0,5 Mio. € und verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um −1,0 Mio. €. Die Segmentforderungen erhöhten sich um +319 Mio. € auf 8.346 Mio. €. Die Segmentverbindlichkeiten erhöhten sich von 4.728 Mio. € auf 5.598 Mio. €. Insgesamt erreichte das Periodenergebnis vor Steuern 52,8 Mio. € und lag damit um +1,7 Mio. € über dem Vorjahreswert. Segment Privatkunden Das Privatkundengeschäft als die zweite tragende Säule der BTV trug im Berichtszeitraum mit einem Zinsergebnis von 25,4 Mio. € wesentlich zum Zinserfolg der BTV bei. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft entlasteten das Segmentergebnis mit +0,3 Mio. €. Der Provisionsüberschuss erhöhte sich um +0,5 Mio. € auf 21,6 Mio. €. Der typischerweise hohe räumliche und personelle Ressourceneinsatz im Privatkundensegment schlug sich im Verwaltungsaufwand mit 39,9 Mio. € nieder, der sich damit um +0,9 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr erhöhte. Der sonstige betriebliche Erfolg lag mit 0,6 Mio. € um +0,3 Mio. € über dem Vorjahr. Insgesamt betrug das Periodenergebnis vor Steuern im Privatkundengeschäft 7,9 Mio. € (Vorjahr: 12,0 Mio. €). Segment Financial Markets Der Zinsüberschuss im Segment Financial Markets erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um +4,6 Mio. € auf 23,2 Mio. €. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft belasteten das Segmentergebnis mit −0,1 Mio. €. Der Verwaltungsaufwand des Segments betrug 2,5 Mio. € (Vorjahr: 2,7 Mio. €). Das Ergebnis aus Finanzgeschäften inklusive Handelsergebnis erhöhte sich um +6,6 Mio. € auf 6,0 Mio. €. In Summe verzeichnete das Periodenergebnis vor Steuern einen Anstieg um +10,9 Mio. € auf 26,6 Mio. €. Segment Leasing Die Leasingtochter der BTV entwickelte sich im Berichtszeitraum robust, das Kundenbarwertvolumen verringerte sich im Vergleich zum 30.06.2025 um −18,6 Mio. € auf 1.064 Mio. €. Das Periodenergebnis vor Steuern verringerte sich insgesamt um −10,1 Mio. € auf 6,5 Mio. €. Der Zinsüberschuss sank im Vergleich zum Vorjahr um −0,8 Mio. € auf 9,5 Mio. €. Die Risikovor - sorgen im Kreditgeschäft belasteten das Segmentergebnis mit −0,3 Mio. €. Der Provisionsüberschuss lag mit 0,4 Mio. € um +0,2 Mio. € über dem Vorjahr. Der Verwaltungsaufwand reduzierte sich um −0,3 Mio. € auf 4,8 Mio. €. Der sonstige betriebliche Erfolg verringerte sich aufgrund von im Vorjahr in dieser Position enthaltenen Sondereffekten von 10,8 Mio. € auf 1,9 Mio. €. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 65
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Segment Tourismus Das Segment Tourismus Holding beinhaltet den Teilkonzernabschluss der BTV Tourismus Holding GmbH, die die beiden Seilbahnen Mayrhofner Bergbahnen Aktiengesellschaft und Silvretta Montafon Holding GmbH bündelt. Die Gesellschaft wird im Geschäftsverlauf vom Tourismus dominiert, somit unterliegt das Ergebnis starken saisonalen Schwankungen. Der Zinsauf - wand blieb mit 0,8 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres (1,7 Mio. €). Der sonstige betriebliche Erfolg, in dem vor allem die Umsatzerlöse enthalten sind, verbesserte sich um +10,4 Mio. € auf 117,1 Mio. €. Diese Erlöse sind gleichzeitig der ergebnis - bestimmende Faktor der Gesellschaft, deren beide Tochtergesellschaften im Berichtszeitraum im Durchschnitt insgesamt 788 Mitarbeiter*innen beschäftigten. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich um +1,1 Mio. € auf 54,5 Mio. €. Insgesamt erreichte das Segment ein Periodenergebnis vor Steuern in Höhe von 60,9 Mio. €, dieses erhöhte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um +10,3 Mio. €. Segmentbericht- erstattung in Tsd. € Jahr Firmen- kunden Privat- kunden Financial Markets Leasing Tourismus Berichts- pflichtige Segmente Andere Seg- mente/ Konsoli- dierung/ Sonsti- ges Konzern- Bilanz/ -GuV Zinsüberschuss inkl. 06/2026 76.247 25.397 23.156 9.478 −802 133.476 28.637 162.113 At-equity-Ergebnis 06/2025 78.968 29.870 18.588 10.228 −1.709 135.944 26.020 161.965 Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 06/2026 −13.243 274 −60 −324 0 −13.353 0 −13.353 06/2025 −15.693 −204 327 498 0 −15.072 0 −15.072 Provisionsüberschuss 06/2026 19.882 21.559 0 356 −874 40.923 −6.600 34.323 06/2025 16.018 21.013 0 205 −892 36.344 −3.635 32.709 Verwaltungsaufwand 06/2026 −29.570 −39.911 −2.518 −4.793 −54.539 −131.332 −21.792 −153.124 06/2025 −28.606 −39.042 −2.657 −5.051 −53.478 −128.833 −9.412 −138.245 Sonstiger betrieblicher 06/2026 0 599 0 1.881 117.143 119.623 −8.741 110.882 Erfolg 06/2025 0 349 0 10.836 106.752 117.937 −20.284 97.653 Erfolg aus Finanzgeschäften und Handelsergebnis 06/2026 −518 0 5.984 −60 0 5.406 461 5.867 06/2025 447 0 −608 −42 0 −204 594 391 Periodenergebnis vor Steuern 06/2026 52.797 7.919 26.561 6.538 60.929 154.743 −8.035 146.708 06/2025 51.133 11.986 15.651 16.673 50.674 146.117 −6.716 139.401 Segmentforderungen 06/2026 8.346.382 1.137.128 4.989.653 1.064.182 118.286 15.655.630 110.599 15.766.229 06/2025 8.026.401 1.129.829 4.253.322 1.082.809 105.798 14.598.159 62.835 14.660.994 Segmentverbindlichkeiten 06/2026 5.597.916 4.747.462 1.834.778 889.176 103.967 13.173.299 16.354 13.189.653 06/2025 4.727.689 4.724.850 1.835.652 959.281 115.865 12.363.338 −184.333 12.179.004 BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 66
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Segmentbericht: Erläuterungen Die Verteilung des Zinsüberschusses erfolgt nach der Marktzinsmethode. Enthalten sind bei den Firmen- und Privatkunden aus Steuerungsgründen unter anderem Liquiditätskostenverrechnungen. Beim Zinsüberschuss werden die jeweiligen Erträge und Aufwendungen saldiert dargestellt. Der Erfolg aus at-equity-bewerteten Unternehmen wird dem Bereich „Andere Segmente/ Konsolidierung/Sonstiges“ zugeteilt. Der Provisionsüberschuss ermittelt sich aus der Zuordnung der internen Spartenrechnung. Die Kosten werden verursachungsgerecht den jeweiligen Segmenten zugeteilt. Die Aufwendungen der BTV Leasing GmbH bzw. der BTV Tourismus Holding GmbH sind entsprechend den einzelnen Reporting Packages direkt zuordenbar. Der sonstige betriebli - che Erfolg beinhaltet unter anderem den Umsatz der in der BTV Tourismus Holding GmbH gebündelten Seilbahnbeteiligungen sowie unter „Andere Segmente/Konsolidierung/Sonstiges“ neben den Konsolidierungseffekten im Wesentlichen die Stabilitäts - abgabe sowie die Vermietungsaktivitäten. Die Segmentforderungen enthalten die Positionen „Forderungen an Zentralnotenbanken“, „Forderungen an Kreditinstitute“, „Forderungen an Kunden“, „Sonstiges Finanzvermögen“ der Bewertungskategorien „fortgeführte Anschaffungskosten“, „erfolgs - neutral zum beizulegenden Zeitwert“, „erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert“ und „Fair-Value-Option“ sowie Garantien und Haftungen. In der Spalte „Andere Segmente/Konsolidierung/Sonstiges“ werden die Risikovorsorgen dazugezählt, da die interne Steuerung im Gegensatz zur Bilanz die Forderungen als Nettogröße berücksichtigt. Des Weiteren sind in dieser Spalte Konsolidierungsbuchungen enthalten. Den Segmentverbindlichkeiten sind die Positionen „Verbindlichkeiten gegenüber Kredit - instituten“, „Verbindlichkeiten gegenüber Kunden“, „Sonstige Finanzverbindlichkeiten“ der Bewertungskategorien „fortgeführte Anschaffungskosten“ und „Fair-Value-Option“ sowie „Sonstige Finanzverbindlichkeiten aus Leasingverbindlichkeiten“ zugeordnet. In der Spalte „Andere Segmente/Konsolidierung/Sonstiges“ sind ebenfalls Konsolidierungsbuchungen enthalten. Der Erfolg der Geschäftsfelder wird an dem von diesem Segment erwirtschafteten Periodenüberschuss vor Steuern gemessen. BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 67
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Erklärung der gesetzlichen Vertreter gem. § 125 BörseG 2018 Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der in Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Lagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen er ausgesetzt ist, beschreibt. Innsbruck, im August 2026 Der Vorstand Gerhard Burtscher Vorsitzender des Vorstandes Christoph Meister Stellvertretendes Mitglied des Vorstandes Dr. Hansjörg Müller Mitglied des Vorstandes Mario Pabst Mitglied des Vorstandes Dr. Markus Perschl, MBA Mitglied des Vorstandes Die Ressortverteilung finden Sie auf Seite 38. Silvia Vicente Mitglied des Vorstandes BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 68
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BTV Vier Länder Bank AG Stadtforum 1 6020 Innsbruck T +43 505 333 – 0 S.W.I.F.T./BIC: BTVAAT22 BLZ: 16000 DVR: 0018902 FN: 32942w UID: ATU31712304 info@btv.at www.btv.at Hinweise Soweit im Halbjahresfinanzbericht personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf alle Geschlechter in gleicher Weise. Im Halbjahresfinanzbericht der BTV können aufgrund von Rundungsdifferenzen minimal abweichende Werte in Tabellen bzw. Grafiken auftreten. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der BTV beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Medieninhaber (Verleger) BTV Vier Länder Bank AG Stadtforum 1 6020 Innsbruck Die weiteren Angaben nach § 25 Mediengesetz finden Sie unter www.btv.at/impressum. Grundlegende Richtung Darstellung und Präsentation des Unternehmens sowie Information über die wesentlichen Produkte und Dienstleis - tungen der BTV Vier Länder Bank AG. Redaktion BTV Konzernrechnungswesen & -controlling Gestaltung BTV Marketing & Kommunikation – Grafik Redaktionsschluss 7. August 2026 Impressum BTV Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2026 69
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