Interim report
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Medienmitteilung St.Gallen , 18. August 2021 Ad hoc - Mitteilung gemäss Art . 53 KR St.Galler Kantonalbank St.Galler Kantonalbank steigert Gewinn deutlich Die St.Galler Kantonalbank steigert im ersten Halbjahr ihren Konzerngewinn um 12.4 % auf CHF 93.9 Mio. und ver- zeichnet einen Neugeldzuwachs von CHF 2.9 Mrd. Sie beweist damit ihre ausgezeichnete Positionierung im Anlage- geschäft . Breit abgestütztes Wachstum Die St.Galler Kantonalbank wächst weiterhin deutlich und verzeichnet einen Neugeldzufluss von CHF 2.9 Mrd. Die Verwalteten Vermögen erreichen einen neuen Höchststand von CHF 53.9 Mrd. ( + 10.9 % ) . Das starke Wachstum wird getrieben vom Private Banking mit einem Netto - Neugeld von CHF 1.9 Mrd. , wozu die institutionellen Anleger CHF 0.5 Mrd. beitragen . Im Retail Ban- king beträgt das Netto - Neugeld CHF 0.9 Mrd. , wobei das Wachstum bei den natürlichen Personen rund zwei Drittel ausmacht . Die Kundenausleihungen steigen um CHF 0.1 Mrd. auf CHF 28.2 Mrd. ( + 0.5 % ) , wobei einem starken Wachstum bei Privatperso- nen Rückzahlungen kurzfristiger Ausleihungen von institutionellen Kreditnehmern gegenüberstehen . Das Volumen der COVID- Kredite bleibt stabil bei CHF 0.1 Mrd. << Das Wachstum bestätigt unsere starke Positionierung und das hohe Vertrauen der Kundschaft in die SGKB » , sagt Christian Schmid , CEO der St.Galler Kantonalbank . Gewinn deutlich gesteigert Der Konzerngewinn der St.Galler Kantonalbank fällt mit CHF 93.9 Mio. um 12.4 % höher aus als im Vorjahr . Der Geschäftsertrag steigt um 2.6 % auf CHF 253.2 Mio. Das ausgeweitete Hypothekenportfolio und die Bewirtschaftung der SNB - Freigrenze können die Effekte des anhaltenden Tiefzinsumfeldes und der sinkenden Margen nur bedingt kompensieren . Damit fällt der Brutto - Erfolg aus dem Zinsengeschäft ( CHF 153.5 Mio. ) um 1.4 % tiefer aus als im Vorjahr . Nachdem im ersten Semester des Vorjahres die Börsenkurse unter dem Eindruck der Corona - Pandemie eingebrochen waren , entwickelte sich die Börse 2021 ausserordentlich gut . Der erfreuliche Neugeldzuwachs und die positive Börsenentwicklung tragen zu einem um 14.6 % höheren Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ( CHF 74.2 Mio. ) bei . Hier zeigt sich die ausgezeich- nete Positionierung der SGKB im Anlagegeschäft . Ebenfalls von der guten Börsenentwicklung und der damit verbundenen höhe- ren Aktivität der Anlegerinnen und Anleger profitiert das Handelsgeschäft ( CHF 20.6 Mio .; + 27.5 % ) . Der Geschäftsaufwand steigt um 3.0 % auf CHF 134.3 Mio. , hauptsächlich bedingt durch einen höheren Personalbestand und höhere Kosten für IT und Projekte , während Marketing und Reisen aufgrund der Pandemie weiterhin tiefere Kosten verursachen . Während im Vorjahr netto CHF 4.4 Mio. ausfallrisikobedingte Wertberichtigungen und Rückstellungen aus dem Kreditgeschäft gebildet wurden , werden im ersten Semester 2021 netto CHF 0.7 Mio. Wertberichtigungen und Rückstellungen aus dem Kredit- geschäft aufgelöst . So resultiert ein positiver Effekt von CHF 5.1 Mio. im Vorjahresvergleich . Das Kreditportfolio befindet sich nach wie vor in einem sehr guten Zustand . Christian Schmid , CEO der St.Galler Kantonalbank : « Dass wir nach dem Pandemie - Jahr 2020 netto bereits wieder Rückstellun- gen auflösen können , zeigt die Robustheit unseres Kreditportfolios in einer sich aufhellenden Wirtschaftslage . >> Ostschweizer Wirtschaft robust Die konjunkturelle Entwicklung hat seit Jahresbeginn deutlich an Dynamik gewonnen . Viele Ostschweizer Unternehmen sind besser durch das vergangene Jahr gekommen , als zunächst erwartet . Während sich die exportorientierte Industrie bereits an- fangs Jahr sehr gut entwickelte , konnte dank zunehmenden Lockerungen ab März auch der Dienstleistungssektor profitieren . Insbesondere in der von den Massnahmen zur Pandemiebekämpfung stark betroffenen Gastro- und Unterhaltungs - Branche hat sich die Geschäftslage wieder etwas aufgehellt . Dank Kurzarbeit , COVID - Krediten und Härtefallprogrammen konnten extreme Auswirkungen in vielen Fällen abgefedert werden . Unternehmen , die bereits vor der Pandemie solide aufgestellt waren , konnten die kurzzeitigen Ertragseinbussen eher verkraften . Im Baugewerbe konnten im letzten Jahr sogar steigende Umsätze verzeichnet werden . Seite 1 von 2